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#1 |
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Bones
Beiträge: 3.086
| ![]() Bei folgendem Satz bin ich mir nicht ganz sicher, was richtig ist: "Wir danken unseren Lehrern Herr Müller und Herr Schmitz" oder "Wir danken unseren Lehrern Herrn Müller und Herrn Schmitz" Könnt ihr mir weiterhelfen? Habe bisher niemanden gefunden, der mir die Frage mit Gewissheit beantworten konnte. |
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| | #2 |
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Lucy
Beiträge: 836
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Herrn! (genauso wie es korrekt ist auf einen Brief "Herrn Bla" zu schreiben) |
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| | #3 | |
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Keel
| Zitat:
stimmt wohl nur, wenn man schreibt: An: Herrn Bla" Als Addresse würde ich nur Herr und Frau Bla schreibem. Desweiteren heisst es im Topic wirklich Herrn!
__________________ Original geschrieben von elzet am 06.10.10 : "Im Falle von duracellZ kann ich die Bedenken sogar verstehen. Den hält hier doch jetzt schon jeder für hirntot... Insofern hat er meine volle Rückendeckung. Ein Spast ist er trotzdem. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass lz in duracellz vorkommt." | |
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| | #4 |
| Guest
Beiträge: n/a
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Herrn
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| | #5 | |
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Lucy
Beiträge: 836
| Zitat:
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| | #6 | |
| Guest
Beiträge: n/a
| Zitat:
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| | #7 | |
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Lucy
Beiträge: 836
| Zitat:
) dennoch halte ich es für angebracht, gewisse Dinge, auch wenn sie unüblich sind, trotzdem zu gebrauchen - wie sollen sie denn sonst wieder in Gebrauch kommen? (Bzw. zumindest nicht völlig aussterben) Ich möchte nicht tatenlos dabeigewesen sein, als der Dativ und der Konjunktiv verschwanden | |
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| | #8 |
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Keel
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Hmm naja die ganze Sprache entwickelt sich ja weiter. Wenn plötzlich nur noch ein paar agras oder ein wildwut wissen wies mal richtig war, dann wird sich die Sprache halt reformieren ![]() Die heutigen Kids fragen sich ja auch: "Wer zur Hölle sind Cher und Madonna"
__________________ Original geschrieben von elzet am 06.10.10 : "Im Falle von duracellZ kann ich die Bedenken sogar verstehen. Den hält hier doch jetzt schon jeder für hirntot... Insofern hat er meine volle Rückendeckung. Ein Spast ist er trotzdem. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass lz in duracellz vorkommt." |
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| | #9 | |
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Lucy
Beiträge: 836
| Zitat:
): ist es wirklich ein Mangel, Cher und Madonna nicht zu kennen? ![]() Selbstverständlich entwickelt sich eine normale Sprache, wie das Englische, weiter, das ist ja die Grundbedingung für ein Nichtaussterben. Die deutsche Sprache hingegen entwickelt sich aber _nicht_ weiter, sondern degeneriert, der verwendete Wortschatz nimmt immer weiter ab, gebräuchliche Formen verändern sich hin zu leichter verwendbaren (vgl. starke und schwache Verben, wer z.B. sagt heute noch: "er buk ein Brot"? Dafür sieht man im Internet vermehrt: "was haltest du davon") oder verschwinden ganz, wie der Konjunktiv. Ich habe den Eindruck, daß es schwierig ist, im Alltag gutes Deutsch zu sprechen, denn sobald man einen Konjunktiv oder ein ungebräuchlicheres Wort einfließen läßt, wird man schief angeschaut - in England hingegen werden Leute mit großem Wortschatz, oder die unbekanntere Wörter kennen, (von denen es dank zweier recht verschiedener Sprachstämme doch einige gibt, etwa: "i repudiate your petulant expostulations" (wer erkennt, woher das ist, bekommt nen Keks)) eher bewundert, denn verspottet. Das mag ein subjektiver Eindruck sein, zeigt aber doch das Verhältnis zur eigenen Sprache. Für mehr Text, frag Drehzahl, oder lies seine letzten paar Beiträge... ![]() noch was: (was nicht zum Thema paßt) Ist jemandem schonmal aufgefallen, daß in letzter Zeit in Diskussionen nur noch Punkte gemacht werden, anstatt Argumente zu bringen: "Ich möchte meinen Punkt bitte noch machen", "Jetzt machen Sie doch Ihren Punkt" (Das ist wohl dem englischen point entlehnt?) Schade, daß diese Leute nicht mal wirklich einen Punkt machen, und aufhören zu reden. | |
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| | #10 |
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Keel
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George Mikes. How to be an Alien Keks?
__________________ Original geschrieben von elzet am 06.10.10 : "Im Falle von duracellZ kann ich die Bedenken sogar verstehen. Den hält hier doch jetzt schon jeder für hirntot... Insofern hat er meine volle Rückendeckung. Ein Spast ist er trotzdem. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass lz in duracellz vorkommt." |
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| | #11 |
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Lucy
Beiträge: 836
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nö, hab vergessen, daß man es leicht per Google finden kann |
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| | #12 | |
| Guest
Beiträge: n/a
| Zitat:
Vielen Leuten fällt gar nicht mehr auf, daß sie das Gegenteil vom Gemeinten sagen. "Inge sagt, der Kuchen wäre fertig" sagen sie, meinen aber "Inge sagt, der Kuchen sei fertig", was ja nunmal das genau Gegenteil bedeutet (Verwechslung von Konjunktiv 2 mit Konjunktiv 1). Sie sagen: "Die Neonazis behaupten, daß die Ausländer an allem Schuld sind" – kann man als jemand, der nicht dieser Meinung ist, einen fataleren Fehler begehen? Meist wollen sie einer solchen Neonazi-Aussage nicht zustimmen, und natürlich müssen sie sich dann mit dem Konjunktiv davon distanzieren. Das tun sie aber nicht, und damit drücken sie das Gegenteil von dem aus, was sie meinen. Sehr gerne wird auch anscheinend und scheinbar verwechselt, und auch damit kehrt sich die Bedeutung um. | |
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