![]() |
| |
#1 |
|
Wrack
Beiträge: 495
| ![]() ich lese die letzten paar Jahre immer öfter folgende, in meinen Augen total dämlich zu lesenden Satzkonstruktionen. "Zwar [Satz A]. [Satz B mit aber drin]" Liest man auch im Spiegel oder in der Zeitung und ich frage mich wirklich ob ich da irgendwie komisch gelehrt wurde, aber für mich kommt es niemals nicht in Frage einen zwar... Satz mit Punkt zu beenden ohne, in der Regel durch ein Komma getrennt, im selben Satz die 'Gegenaussage' zu erwähnen. Ich würde auch einfach mal sagen dass das garnich erlaubt ist und zum Lesen find ichs wie gesagt total nervig. Hat uns das die neue Rechtschreibung aufgedrückt oder war das immer so oder ist das einfach falsch? 8[ |
| | |
| | #2 |
| Guest
Beiträge: n/a
|
Daß der Spiegel seine sprachlichen Eigenarten hat, ist nichts neues. Auch so manche Zeitung könnte Satzzeichen besser setzen. Es handelt sich zwar um zwei Hauptsätze, weshalb ich meine, daß ein Punkt grammatikalisch richtig ist, aber er stört und trennt, was zusammengehört.
|
|
| | #3 |
|
Lucy
Beiträge: 836
|
Das liest man nicht nur im Spiegel, sondern es ist eine Konstruktion, die sich bedauernswerterweise immer weiter durchzusetzen scheint. Mir ist das schon vor ein paar Jahren in irgendeiner Zeitschrift oder im Internet aufgefallen, doch damals war es noch nicht so verbreitet. (ich fand es schon damals, wie du auch, dämlich zu lesen) Meiner Meinung nach ist es auch schlicht grammatikalisch falsch, denn zwar leitet ähnlich wie obwohl einen konzessiven Nebensatz ein - ein Hauptsatz hingegen wird mit trotzdem o.ä. eingeleitet. Allerdings findet man im Duden nichts völlig eindeutiges, außer einem zwar-Satz, der mit Komma abgetrennt ist. |
| | |
| | #4 |
|
Assist
|
Beispiele Mädls, Beispiele!!!!
__________________ |
| | |
| | #5 | |
| Guest
Beiträge: n/a
| Zitat:
| |
|
| | #6 | |
| Guest
Beiträge: n/a
| Zitat:
Zitat: "Daß der Spiegel seine sprachlichen Eigenarten hat, ist nichts neues." Daß leitet den Nebensatz ein, genauer: den Subjektsatz, auch daran erkenntlich, daß das Verb am Ende steht; erst danach folgt der Hauptsatz. Das ganze läßt sich natürlich umdrehen, was eigentlich keinen Deutschen überraschen sollte: Es ist nichts neues, daß der Spiegel seine sprachlichen Eigenarten hat. Woher kommt nun das Es? Der nachfolgende Subjektsatz wird durch das Es quasi angekündigt. Man kann es auch anders sehen: In dem Satz "Es ist nichts neues" läßt sich das Es durch den Subjektsatz ersetzen, statt ihn hinten anzuhänge. Der Subjektsatz nimmt also die Funktion des Subjektes ein. Es ist dabei völlig gleichgültig, wo der Subjektsatz steht, und er fängt überall mit daß an. Auf was sollte sich ein das im zitierten Satz auch beziehen? | |
|
![]() |
| Themen-Optionen | Thema durchsuchen |
|
|
TaKe 32 Spieler eingeladen und veranstaltet ein bisher einzigartiges Turnier, mit einzigartiger Stimmung mehr...
Apollo und
Nathanias mehr...