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Alt 10. Dezember 2007, 19:33   #1
Sockel939
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Beiträge: n/a
Standard will auf linux umsteigen. brauche antworten zu ein paar schnellen fragen

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hallo linuxgemeinde!

1. empfehlt mir eine software firewall bitte! bitte eine, die Leaktests besteht (http://www.pcflank.com/leaktests_info.htm)

2. gibt es sowas wie service packs oder sicherheitsupdates für linux? und wo kann ich sie laden? und welche von denen sollte man sich installieren? und welche sind unnötig?

3. wie erstelle ich einen zweit benutzer, der kein "root" ist? root soll ja irgendwie zu viele rechte haben, wie ich in diesem sticky thread hier gelesen habe.

4. wie kann ich einen button/verknüpfung/symbol auf dem desktop erstellen, über den ich mich ins internet einwählen kann? (PPPOE) (wie man generell pppoe installiert, steht im ja in der hilfe von linux, aber wie kriege ich dieses symbol auf den desktop?)

5. wie kriege ich dieses kleine symbol unten bzw oben in die taskleiste, welches einzeigt, ob die internetverbindung steht. bei XP ist das ein symbol in der taskleiste mit zwei monitoren, die jeweils unterschiedlich nach upload bzw download aufleuchten.


so. das waren jetzt erstmal die notwendigsten sachen. alles andere werde ich dann mit der zeit selber lernen oder euch nochmal fragen.

danke im vorraus
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Alt 10. Dezember 2007, 19:42   #2
 
Benutzerbild von rob2xACCENTGRAVE
Keel
 
Registriert seit: Feb 2002
Beiträge: 2.700
1. nicht nötig

2. die paketverwaltung erledigt das für dich (hier werden auch programme installiert, nicht über setup.exe)

3. wird bei den meisten distros bei der installation angelegt

4. "Starter", der den befehl bzw. das script aufruft

5. is bei ubuntu vorinstalliert, ansonsten gibts fürs GNOME/KDE/XFCE-Panel entsprechende plugins, die sich ganz einfach hinzufügen lassen (rechtsklick aufs panel -> hinzufügen)
__________________
 
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Alt 10. Dezember 2007, 20:23   #3
m0b
 
Benutzerbild von m0b
Slash
 
Registriert seit: Mär 2007
Beiträge: 639
1.) Eine Firewall brauchst du auf Ubuntu nich. Die wird von alleine eingerichtet, falls du ohne Router surfst. (iptables)
Fedora hat eine Firewall direkt dabei und lässt sich über die graf. Oberfläche leicht bedienen.
Bei beiden musste ich bisher nie hand anlegen.
Ich würde aber eher eine Hardwarefirewall empfehlen.(normaler NAT-Router)
"Personal-Firewalls" sind generell nicht nötig, wenn der PC keine Dienste nach aussen anbietet.(z.B. FTP Server) Siehe: http://ulm.ccc.de/PersonalFirewalls

2.) Ubuntu und glaub auch Fedora melden sich automatisch wenn Updates anstehen, musst nur zustimmen.

3.) Den erstellst du direkt beim installieren.

4.) Kommt darauf an ob du mit oder ohne Router ins Netz gehst. Aber so eine Verknüpfung brauchst du nicht weil du direkt nach dem hochfahren schon Online bist. (Oder du richtest es als "on-demand" ein, dh. du wirst immer verbunden wenn du es brauchst)

5.) Zumindest bei Ubuntu ist so ein Symbol schon in der Taskleiste.
m0b ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10. Dezember 2007, 23:46   #4
edgewalker
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Beiträge: n/a
Mmmh, inhaltlich wurden deine Fragen ja prinzipiell schon beantwortet, deswegen hier aufgrund der Formulierung deiner Fragen nochmal ein allgemeiner Hinweis… so wie du deine Fragen gestellt hast, ergeben sie unter Linux entweder gar nicht oder nicht direkt Sinn. Bereite dich also auf einen mehr oder minder heftigen Kulturschock vor – Linux wird dir anfangs sehr fremd vorkommen. Lass dich davon nicht gleich entmutigen, die Zurechtfindungsphase geht vorüber.
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Alt 11. Dezember 2007, 00:06   #5
palandir
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Du solltest auch immer dazu schreiben, welche Distribution du genau hast. "Linux" an sich ist nämlich nur der Kernel (die wichtigste Komponente im System, aber trotzdem nur eine Komponente eines benutzbaren Systems), deshalb machen deine Fragen so wenig Sinn und lassen sich nur schwer beantworten, weil jede Distribution im Detail anders ist.
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Alt 11. Dezember 2007, 04:25   #6
edgewalker
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Jein. Bei ganz konkreten Fragen ja schon; andererseits gleichen sich Linuxdistributionen, wie überhaupt alle unixoiden Systeme, über weite Strecken auch.
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Alt 11. Dezember 2007, 04:36   #7
agra
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Verschreckt den Frischling nicht.
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Alt 11. Dezember 2007, 09:16   #8
 
Benutzerbild von realgeizt
Accuracy
 
Registriert seit: Apr 2001
Beiträge: 8.229
zu der root-Geschichte sollte man vielleicht noch sagen, daß je nach Distri auch der root als sudo eingerichtet wird, d.h. man hat nur nen normalen Benutzeraccount, dem man aber per sudo root-Rechte "verleihen" kann.
Dann logt man sich eben nicht mit dem root ein, sondern man schreibt einfach vor alle Befehle, die man in die Konsole tippt, ein sudo. Dann wird man nach dem Passwort vom Benutzeraccount, der sudo benutzen darf, gefragt und hat dann für diesen einen Befehl eben root-Rechte.

Find ich persönlich viel komfortabler als dieses ein- und ausgelogge von root.

Natürlich geht das ganze auch mit einer GUI und muß nicht mit der Konsole arbeiten, bei KDE heißt der Befehl dann afaik kdesu und unter GNOME gksu (ka genau, ich benutz immer die Konsole für sowas).

EDIT: Bei Ubuntu wird beispielsweise sudo benutzt.
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Betreff: es gibt kein betreff, hehe.
Datum: Wed, 11 Nov 2009 20:06:35 +0100
Von: Thorsten T*****
absolut bemittleidenswert was ihr macht. euch sollte man wie die juden vergasen und davor eure kinder vor euren augen bei lebendigen leib verbrennen. kein respekt vor der würde des menschen. richtig behindert seid ihr. das hat überhaupt nichts mehr mit satire zu tun.
realgeizt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11. Dezember 2007, 15:11   #9
Sockel939
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ja. danke schonmal für die schnelle hilfe leutz

ich hatte vergessen zu sagen, dass ich UBUNTU benutze. dachte die distributionen seien nur minimal unterschiedlich.

zu der firewall nochmals: ich habe den "stealth-test" auf www.pcflank.com ausgeführt und der zeigt mir an, dass die ports unter ubuntu nicht gestealthed sind, obwohl wie ihr sagt, eine firewall vorhanden ist.

port stealth heißt soviel wie, der rechner antwortet nicht auf blinde verbindugsanfragen, die ihm im netz ja permanent zugeschickt werden.

daraus kann man ja schließen, dass es eine unzureichende firewall ist. könnt ihr mir sagen, wie ich gewisse einstellungen bei der ubuntu firewall vornehmen kann?

am interessantesten finde ich, dass man UBUNTU über cd starten kann. ein ganzes betriebssystem nur über cd gestartet
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Alt 11. Dezember 2007, 15:23   #10
 
Benutzerbild von mac_mario
Klesk
 
Registriert seit: Feb 2005
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Suchst du sowas hier?
http://www.tecchannel.de/sicherheit/...7/index22.html
In den Dateien hosts.allow und hosts.deny definierst du welche Rechner auf welche Dienste von außen zugreifen dürfen.
Standardmäßig darf niemand irgendwas.

Alternative Lösungsmöglichkeit:
Warum kaufst du dir keinen Router mit integrierter Firewall? Direkt am Netz zu hängen ist imho die größte Sicherheitslücke, die du Angreifern von außen bietest.
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Alt 11. Dezember 2007, 16:52   #11
agra
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Bei einer Ubuntu-Standardinstallation sind keinerlei Ports nach außen offen, deshalb ist eine Firewall unnötig.

Wenn Du trotzdem meinst, eine zu brauchen, solltest Du zu iptables und Firestarter greifen: http://wiki.ubuntuusers.de/Firestarter
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Alt 11. Dezember 2007, 16:56   #12
 
Benutzerbild von realgeizt
Accuracy
 
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wozu überhaupt diese Firewallgeschichte?
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Betreff: es gibt kein betreff, hehe.
Datum: Wed, 11 Nov 2009 20:06:35 +0100
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Alt 11. Dezember 2007, 17:17   #13
gmr
 
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Zitat:
Original geschrieben von real geizt
wozu überhaupt diese Firewallgeschichte?
Mensch, wegen der Sicherheit!
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Alt 11. Dezember 2007, 17:19   #14
Sockel939
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weil ich mir einbilde firewalls würden sicherheit erhöhen. :/

seit dem ich agnitum outpost firewall benutze, kommts mir vor als ob ich gegen jeden hacker geschützt bin, weil das eine sehr umfangreiche firewall ist. ihr könnt ja gerne mal, die 5 test auf www.pc-flank.com machen.

aber in letzter zeit höre ich auch immer öfter, dass firewalls nichts bringen, stattdesssen solle man dienste beenden und so....bin total verwirrt. ich studiere doch kein informatik
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Alt 11. Dezember 2007, 17:26   #15
 
Benutzerbild von realgeizt
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Beiträge: 8.229
Dann lies mal hier.

Unter Linux ist sowas unnötig, unter Windows installiere ich aber auch immer ne PFW damit nicht jede dreckige Spyware Internetzugriff bekommt. :>
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Betreff: es gibt kein betreff, hehe.
Datum: Wed, 11 Nov 2009 20:06:35 +0100
Von: Thorsten T*****
absolut bemittleidenswert was ihr macht. euch sollte man wie die juden vergasen und davor eure kinder vor euren augen bei lebendigen leib verbrennen. kein respekt vor der würde des menschen. richtig behindert seid ihr. das hat überhaupt nichts mehr mit satire zu tun.
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Alt 11. Dezember 2007, 18:07   #16
edgewalker
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Beiträge: n/a
Sicherheitslücken sind fast immer einfach Bugs, die sich irgendwie zur Ausweitung von Befugnissen missbrauchen lassen.

Es ist eine bekannte Statistik, dass die Zahl der Bugs relativ linear mit der Größe des Quelltextes eines Programms korrelliert. Dh., je mehr Code, desto mehr Fehler. Grundsätzlich. Kein Vertun.

Eine Personal Firewall zu betreiben, bedeutet, dass mehr Code auf dem zu schützenden Rechner ausgeführt wird.

Wer eins und eins zusammenzählen kann, der kann den Rest sich denken.

PS.:
Personal Firewall Security FAQ
de.comp.security.firewall FAQ
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Alt 11. Dezember 2007, 18:54   #17
gmr
 
Benutzerbild von gmr
Defense
 
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QLive Nick: viodga soldat
Ist ja auch vollkommen klar, da die Programme von Menschen geschrieben wurden und Menschen nunmal unausweichlich Fehler machen.

Daher mein Rat an den Threadersteller: Lies dir die Links gut durch und lass die Finger von PFW. Wenn du Sicherheit möchtest, kauf dir einen anständigen Router (was ich, selbst bei nur einem Rechner, internen Modems grundstäzlich vorziehe).
__________________
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Alt 12. Dezember 2007, 00:06   #18
 
Benutzerbild von vogelmann
Dust Puppy
 
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QLive Nick: r0bert
Um mal ein wenig Licht ins Dunkel des Wissens von Sockel939 zu bekommen:

Dein sogenannter Stealth-Test liefert folgenden Hinweis vor den Ergebnissen:
Zitat:
"Stealthed" - Means that your system (firewall) has successfuly passed the test by not responding to the packet we have sent to it.
"Non-stealthed" - Means that your system (firewall) responded to the packet we have sent to it. What is more important, is that it also means that your computer is visible to others on the Internet that can be potentially dangerous.
Ich suche einen Rechner und schicke an seine IP einen PING. Darauf hin bekomme ich eine Antwort (PING-Reply) von dem Rechner, weiß also, dass da eine Kiste steht. (Non-stealthed)

Ich suche einen Rechner und schicke an seine IP einen PING. Ich erhalte aber von dem Rechner keine Antwort (Stealthed). Da ich aber einen PING an den Rechner schicken konnte, weiß ich, dass da ein Rechner steht. (Ansonsten hätte ich eine Fehlermeldung bekommen.)


So ziemlich alle, die hier posten, wissen dies. Das war jetzt auch nur, um dir zu zeigen, dass diese ganzen "Tests" vollkommener Humbug sind. Lies und versteh die Texte, dann passiert dir auch nichts.
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Alt 12. Dezember 2007, 06:09   #19
 
Benutzerbild von mac_mario
Klesk
 
Registriert seit: Feb 2005
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Zitat:
Original geschrieben von vogelmann
Ich suche einen Rechner und schicke an seine IP einen PING. Ich erhalte aber von dem Rechner keine Antwort (Stealthed). Da ich aber einen PING an den Rechner schicken konnte, weiß ich, dass da ein Rechner steht. (Ansonsten hätte ich eine Fehlermeldung bekommen.)
Woher soll der Rechner, der den PING sendet wissen, dass da ein Rechner steht, wenn er keine Antwort bekommt? Auf Ethernet-Ebene ist es völlig egal, ob das Signal sein Ziel erreicht, von daher kriegt es der Sender doch auch überhaupt nicht mit, ob sein Signal angekommen ist.
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Alt 12. Dezember 2007, 08:20   #20
edgewalker
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Zitat:
Original geschrieben von vogelmann
Da ich aber einen PING an den Rechner schicken konnte, weiß ich, dass da ein Rechner steht. (Ansonsten hätte ich eine Fehlermeldung bekommen.)
Nein. Du weißt nur, dass es irgendwas gibt, was auf dem Weg von dir zum Zielrechner die Pakete im Nichts verschwinden lässt. Ob das der Zielrechner selbst oder ein davor gelegener Router ist, kannst du nicht ermitteln.

(Es sei denn, du bist im selben physischen Netzsegment. Aber wenn du als Angreifer im selben physischen Netzsegment bist, wie der Zielrechner, dann haben die Admins da sowieso ganz andere Sorgen.)
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Alt 12. Dezember 2007, 09:11   #21
 
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Lucy
 
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Firewall: Ich nutze Firestarter als Frontend für netfilter/iptables um ab und zu mal etwas zu sperren. Finde ich praktisch. Allerdings ist die Firewall vom Sicherheitsaspekt her (wie schon von allen gesagt) unnötig.

PPPOE: Hat mir neulich etwas Kopfzerbrechen bereitet. Hab dort jetzt ppptray installiert (müsste in den Repositories sein, also per Synaptic installierbar). Das macht ein Symbol im Tray über welches zu PPPOE an- und ausmachen kannst. ppptray dann noch automatisch starten lassen und fertig.

Mir wäre etwas "windows-artiges" hier allerdings lieber (mit "Symbol auf dem Desktop" etc). gnome-ppp und kppp sind nur für Modems, nicht PPPOE soweit ich das verstanden habe.
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Alt 12. Dezember 2007, 10:04   #22
 
Benutzerbild von vogelmann
Dust Puppy
 
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Zitat:
Original geschrieben von mac_mario
Woher soll der Rechner, der den PING sendet wissen, dass da ein Rechner steht, wenn er keine Antwort bekommt?
Wenn da kein Rechner stünde, die IP also nicht vergeben ist, sollte er doch ein "no route to host" bzw. ein "host not reachable bekommen"?!
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Alt 12. Dezember 2007, 10:21   #23
 
Benutzerbild von rob2xACCENTGRAVE
Keel
 
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solche meldungen bekommt man, wenn man nicht in das angegebene netz gelangt. sobald man ein gateway hat, kann man rein theoretisch überall hinpingen, da jede IP ausserhalb des eigenen netzes übers gateway gepingt wird.
das gateway schickt keine antwort, warum der host nicht erreichbar ist -> timeout
__________________
 
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Alt 12. Dezember 2007, 10:37   #24
colo2
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Beiträge: n/a
Ist jetzt trotzdem kein Argument fuer "DROP". Diese "juhu ich bin unsichtbar im Internetz"-Scheisze ist Humbug, Ende Gelaende.
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Alt 12. Dezember 2007, 16:37   #25
Sockel939
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Beiträge: n/a
hallo. habe jetzt linux (UBUNTU) installiert. schreibe gerad aus linux

aufgekommene fragen:

1. bei der intallation von UBUNTU konnte man gewisse dateisysteme wählen, wie referjs (oder so), ext3,ext2...
welches dateisystem sollte man für welche partitionen nehmen?

ich möchte gerne eine partition, die knapp 100GB groß ist, für meine eigenen daten (musik, spiele, filme...) und eine für linux (6GB) und eine für XP (5GB). zusätzlich muss ich ja noch eine partition für linux's "swap" angeben.

ich habe es nun so gemacht, dass meine 100GB partition gleichzeit meine filme, spiele, musik usw so wie linux's swap enthält. 6GB sind root und 5GB sind auf fat32 (windows) formatiert. komischerweise, zeigt mir UBUNTU keine andere partition an, außer der auf die er installiert wurde. was ist zu tun? immerhin sitze ich bloß auf 6gb, obwohl der rechner 120gb hat.


1.1. man kann noch auswählen zwischen "logisch" und "primär", woring liegt der unterschied?

2. wegen dem desktop symbol bei internet verbindung:
es existiert kein desktop symbol für internetverbindung. ich muss jedes mal auf "anwendungen"->"zubehör"->"terminal" gehen und dann "pon dsl-provider" eintippen, damit der rechner sich einwählt. das ist extrem nervig! da muss abhilfe her.

3. ok. ihr habt mich überzeugt: firewall kommt mir nicht auf den rechner.


danke an alle
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Alt 12. Dezember 2007, 17:49   #26
hybrid
Guest
 
Beiträge: n/a
zu 1): Hoe, wenn du es installiert hast, ist die Entscheidung, welches Dateisystem du nimmst usw ja vorerst schonmal getroffen. Ich weiss gerade nicht genau wo dein Problem liegt, insofern erstmal grundlegendes:
Du hast eine Verzeichnisbaumwurzel (auch "root" genannt). Unter dieser Verzeichnisbaumwurzel liegen dann die verschiedenen Verzeichnisse. Zum verdeutlichen mal hier ein arg vereinfachtes Beispiel:
Code:
[green]/[/green]
|--[green]bin[/green]
|--[green]home[/green]
|--[green]mnt[/green]
`--[green]root[/green]
[green]/[/green] ist die Verzeichnisbaumwurzel, unter der hier die Verzeichnisse [green]bin[/green], [green]home[/green], [green]mnt[/green] und [green]root[/green] liegen. Unter /bin liegen bspw. binaries, unter /home liegen die Heimverzeichnisse der regulaeren Benutzer, /root ist das Heimverzeichnis des Benutzers root und unter /mnt werden bspw. standardmaessig andere Laufwerke eingebunden. Gut mit Ubuntu automount klickibuntikrams werden die Laufwerke vermutlich nach /media gemountet, worauf es hier in diesem beispiel aber ankommt ist: Du hast keine "Laufwerke" wie bei Windows, alles wird irgendwo (an definierte Orte) in die Verzeichnisbaumwurzel eingehaengt. So liegt der Inhalt von /mnt/cdrom also auf nicht der Partition, auf der die Verzeichnisbaumwurzel ist, sondern auf einer ganz anderen Partition, sogar auf einem anderen Laufwerk und einem anderen Dateisystem! Vielleicht wird das etwas klarer wenn du mal 'df -h' in einem Terminalemulator eingibst (Achtung: Regel Nummer Eins: Nicht irgendwelche Befehle blindlinks uebernehmen, schau erst nach was die machen! Nimmm dazu man, gib fuer df also 'man df' ein). df wird dir ausgeben, welche Partition wo im Dateisystem eingehaengt ist.
Das ganze ist also sehr felxibel, du kannst also natuerlich /home auf einer eigenen, grossen Partition liegen haben und noch vieles andere mehr.
All dies, was ich hier geschrieben habe sind wichtige Grundlagen, die du in den wikis deiner Distribution in ausfuehrlicher und vermutlich schoener selber lesen kannst.

zu 1.1: "Primaere" Partitionen sind reale Partitionen, die in der primaeren Partitionstabelle stehen, "logische" Partitionen sind Bereiche einer erweiterten Partition, die dann wie eigene Partitionen behandelt werden. Wozu das ganze? Du kannst nur maximal 4 primaere Partitionen haben, willst du mehr, musst du logische Partitionen verwenden.

zu 2: Evtl. waere es interessant fuer Leute, die dir Helfen wollen, zu wissen, welche DE du benutzt! Abhilfe kannst du dir aber sehr simpel selber schaffen, schreib dir ein kleines script, dass fuer dich den Befehl 'pon dsl-provider' ausfuehrt und pack eine Verknuepfung dafuer auf deinen Desktop. Zum script: 1. Zeile: shebang (google), 2. Zeile dein Aufruf - fertig. Zum Bildchen aufn Desktop packen: ka, benutze sowas nicht. Wenn dir das zu simpel ist, dann such halt mal durch die Softwarerepositories deiner Distribution, ich bin mir absolut sicher, dass Ubuntu da mehrere Programme liefert, die dir das geben, was du willsts


Wie edgewalker schon meinte: Du wirst vermutlich am Anfang an sehr vielen Stellen anecken und Sachen nicht auf Anhieb verstehen, weil windows sehr anders ist. Aber wenn man einige sehr wenige Grundlegende Dinge verstanden hat (bspw. die Verzeichnistruktur) wirst du dich wie zuhause fuehlen!
Viel Spass
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Alt 12. Dezember 2007, 17:58   #27
 
Benutzerbild von zeeno
Dust Puppy
 
Registriert seit: Nov 2002
Beiträge: 5.515
QLive Nick: zeeno
Partitionen sind unter Linux anders als unter Windows, denn dort hast du keine Laufwerkbuchstaben. Die Partitionen werden direkt in den Verzeichnisbaum eingehangen (gemountet) und stehen dann als Verzeichnis im Baum zur verfügung. Der Mountpoint, den du beim Partitionieren angeben musst, gibt an, wo diese Partition im Verzeichnisbaum sein soll. Zum Beispiel ist der Mountpoint / (sprich root) das komplette System. Das heisst alles was nach / kommt und nicht nochmal speziell auf eine Partition verschoben wird, wird auf diese Partition geschrieben. Wenn du /home als Mountpoint für eine Partition angibst, dann werden die Homeverzeichnisse der User, die sich auf diesem Rechner befinden, auf diese Partition geschrieben und so weiter.

Die Unterschiede der einzelnen Dateisysteme kann ich dir nicht aufzählen, aber mit ext3 läuft man in der Regel eigentlich ganz gut. Es spielt so oder so keine Rolle, wenn man das System nur zum normalen arbeiten oder zum surfen nutzt.

Eine Swap Partition kannst du dir wie die Auslagerungsdatei in Windows vorstellen. Sie hat kein Dateisystem und muss aufjedenfall eine eigene Partition sein. Wie groß diese Partition sein soll, weiss ich nichtmehr genau. Ich mein ich hätte mal gelesen, dass sie 2x so groß sein soll wie du an Arbeitsspeicher zu verfügung hast.

Eine Primäre Partition ist eine Partition die direkt in der Partitionstabelle steht. Es kann aber nur maximal 4 primäre Partitionen geben oder 3 Primäre und eine Erweiterte (wo dann die logischen Partitionen drin liegen). Dabei ist zu beachten, dass nur von primären Partitionen gebootet werden kann! Ich glaube mit einem Bootmanager, der auf der primäre Partition liegt, kann man auch Betriebssysteme, die auf logischen Partitionen liegen, booten. Bin mir aber nichtmehr sicher. Das Thema ist bei mir schon ein weilchen her.

Hier ein Ausschnitt von Wiki:
Zitat:
In die Partitionstabelle können maximal vier Partitionen eingetragen werden. Eine davon kann eine erweiterte Partition sein. Eine erweiterte Partition dient als Rahmen für beliebig viele weitere logische Laufwerke. In modernen Betriebssystemen werden primäre Partitionen und logische Laufwerke in erweiterten Partitionen im Wesentlichen gleich behandelt.

Um von einem Datenträger booten zu können, muss wenigstens eine primäre Partition eingerichtet werden.
Du erstellst also eine primäre Partition mit einem Dateisystem deiner Wahl und teilst ihr den Mountpunkt / zu. Die Partition wo deine Spiele, Filme und Musik etc.pp. drauf liegt sollten /home als Mountpoint haben. Oder du machst eine kleinere Partition für /home und sparst dir die 100 Gigabyte für eine weitere Partition die du dann gesondert in deinem Homeverzeichniss einhängst.

~


Edith sagt: Ich habe zu langsam geschrieben! :>
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"Demokratie ist, wenn man sich aussuchen kann wer verarscht." - Hagen Rether
zeeno ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12. Dezember 2007, 18:16   #28
gmr
 
Benutzerbild von gmr
Defense
 
Registriert seit: Sep 2005
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QLive Nick: viodga soldat
Zitat:
Original geschrieben von zeeno
Eine Swap Partition kannst du dir wie die Auslagerungsdatei in Windows vorstellen. Sie hat kein Dateisystem und muss aufjedenfall eine eigene Partition sein. Wie groß diese Partition sein soll, weiss ich nichtmehr genau. Ich mein ich hätte mal gelesen, dass sie 2x so groß sein soll wie du an Arbeitsspeicher zu verfügung hast.
Mittlerweile ist das überholt. Diese Angaben stammen noch aus einer Zeit, wo weit nicht so viel Ram zur verfügung stand, wie das heute der Fall ist.

Für alles =>512 MB Ram reichen 512MB Swap aus.
__________________
Walter Röhrl:
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gmr ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12. Dezember 2007, 18:46   #29
 
Benutzerbild von Spiritargh
Lucy
 
Registriert seit: Jan 2006
Beiträge: 833
Zitat:
Original geschrieben von Sockel939
2. wegen dem desktop symbol bei internet verbindung:
es existiert kein desktop symbol für internetverbindung. ich muss jedes mal auf "anwendungen"->"zubehör"->"terminal" gehen und dann "pon dsl-provider" eintippen, damit der rechner sich einwählt. das ist extrem nervig! da muss abhilfe her.
http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=534709
Was besseres hab ich nicht finden können.
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Alt 12. Dezember 2007, 19:40   #30
 
Benutzerbild von Fatal
Klesk
 
Registriert seit: Feb 2004
Beiträge: 717
Eure Hilfsbereitschaft in allen Ehren und er hatte ja auch nach manueller Partitionierung, den verschiedenen Dateisystemen etc. gefragt, aber IMHO ist das für einen kompletten Neuling erstmal ziemlich heftig viel Holz, was meiner Meinung nach für's Erste zurückstecken kann.

Ubuntu ist imo ja gerade deshalb für Einsteiger so gut geeignet, weil man sich nicht gleich mit sämtlichen Dingen auseinandersetzen muss und trotzdem ein für (ehemalige) Windows-Nutzer relativ einfach benutzbares System "out-of-the-box" und ohne viel Handarbeit bekommt.

Wenn er sich damit beschäftigen möchte umso besser, aber als absolut notwendiges Grundlagenwissen würde ich das für einen Neuling nicht bezeichnen.

Zur Einwahl:
Anwendungen -> Hinzufügen/Entfernen
Dort oben rechts auf "Alle verfügbaren Anwendungen" umstellen und dann nach "PPP" suchen.

Installiere dann mal "GNOME PPP" und schaue, ob das deine Anforderungen zur vereinfachten Einwahl ins Internet erfüllt.

Gruß Fatal
__________________
Fatal ist offline   Mit Zitat antworten
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