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#1 |
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Stripe
| ![]() ![]() Man man, das 21. Jahrhundert und die Politik. Wahlkampf via Sms und eigenen utube-Channels schön und gut, aber was da (noch) abgeliefert wird, ist ja wirklich peinlich, der Kanzlerpodcast ist nichts als Propaganda. Geht das die nächsten Jahre so weiter und bleibt das Internet eine Spielwiese, oder kann man hoffen? Ich meine die OECD, die EU und die Bundesministerien veröffentlichen ja jedes Papier online, aber was die Parteien da veranstalten ist ja nicht auszuhalten. |
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| | #2 |
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Dust Puppy
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Wo genau liegt nun dein Problem? Als es noch kein Internet gab wurden Zeitungen, Postwurfsendungen, Plakate, Radiosendungen und Fernsehsendungen als Medium für die Parteinwerbung benützt. Es kommt ein neues Medium dazu -> es wird genutzt. Sehe nun das Problem an der ganzen Sache nicht.
__________________ ![]() es gibt nur ein MC: adrock - mca - mikeD JON LORD IST TOT WEIL IHR NICHT GENUG DEEP PURPLE GEHÖRT HABT, VERDAMMT. |
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| | #3 |
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Stripe
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Vielleicht ist der Threadtitel E-Government nicht klar abgegrenzt. Eigentlich handelt es sich bierbei um den Versuch, den Bürger schneller an die Behörden zu bringen, leichter Informationen zu erhalten und im krassesten Fall digital sich zu beteiligen durch Wahlen. Hier ist die Entwicklung erfreulicherweise fortgeschritten (zb haben viele Städte haben ja Brauchbares auf ihren Websites angeschafft), aber die Parteien haben die Chance das Internet seriös zu nutzen (siehe FDP-Video im Eingangspost) vertan. Die Parteien biedern sich den eigenen Leuten an, Inhalte stehen noch mehr im Hintergrund und Politik wird mehr und mehr zu Gefühlssache. Das war Politik doch immer, könnt ihr sagen, aber es wird von seiten der Parteien nichts getan, um daran etwas zu ändern. http://www.sueddeutsche.de/politik/121/459760/text/ |
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| | #4 | |
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Bitterman
Beiträge: 198
| Zitat:
Back to topic: E-Government ist ne schöne Sache, aber wenns wirklich umgesetzt werden würde, würden ja, OMG!, Stellen von Zehntausenden Sachbearbeitern draufgehen. Deshalb werden in Wirklichkeit sämtliche Sachen, die gerade noch übers Internet angekommen sind, von den Angestellten ausgedruckt oder die Ineffizienz auf andere Art und Weise ausgelebt --> ne befeundete Verfaltungsfachangestellte (in einer deutschen Kleinstadt, die nicht näher genannt werden will ) hat mir erzählt, dass sich durch E-Government bei ihr gar nichts geändert hat, keine Papiereinsparung, Bearbeitungszeiten genauso lang, etc. Die Strukturen könnten extrem verschlankt und viele Stellen (STEUERGELDER!!!) eingespart werden, aber das alles wird durch selbst produzierte Ineffizienz und Beamtenstatus wieder zunichte gemacht. ![]() Fazit: Ansatz schön, aber damit es wirklich was bringt, muss sich vor allem auch in der Beamtenstruktur noch viel ändern. | |
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| | #5 |
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Stripe
| http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/tv114.html? Zapp berichtet über Parteien im Internet, bestätigt hiesige Meinungen (auch wenn sie nicht so zahlreich sind ).
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| | #6 |
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Anarki
Beiträge: 1.581
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Kommt bisschen spät, aber ich finde, dass so Wahlkampfdreck nicht viel mit Government (Regieren) zu tun hat.
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