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"Pro-Gaming" als Schlagwort der Szene?
Es begann schon zeitig, als man bei Turnieren um Geld gespielt hat. Es ging weiter, die Beträge wuchsen. Ein Wort beschrieb den Wandel vom funorientierten Spielen hin zum organisierten Zocken um viel Geld: "Pro-Gaming". Heutzutage greifen selbst die alteingesessenen Öffentlich-Rechtlichen dieses Wort auf, um sich ein Stück vom Szene-Kuchen abzuschneiden. "e-sports", "LAN-Partys", all diese Begriffe werden mit einer Selbstverständlichkeit benutzt, als würden schon Generationen von Erdenbürgern Quake spielen. Und immer wieder der finanzielle Aspekt, man "spiele bereits um Tausende von DM". "Pro-Gaming" eben. Doch was steckt dahinter? Ist die Szene massenkompatibel?

Werfen wir ein Blick in das Jahr 2005. Meine Kinder sitzen vor dem Plasma-TV. Auf der Mattscheibe zockt jemand namens "cK-Fatal1ty". Ein Railschuss. Treffer. Nicht nur meine Kinder, nein, weltweit springen Millionen Menschen vor ihren Fernsehern jubelnd auf, weil irgendwo in den USA ein Mann namens Jonathan Wendel auf seinen Mausbutton geklickt hat. Ist es das was wir wollen? Kann dieser Fall überhaupt eintreten?

Zurück in die Realität. Eins muss wohl jeder von uns zugeben: Gaming im Allgemeinen besitzt zur Zeit ein ungeheures Potential. In den Planetquake.de-Foren wird mit einer Selbstverständlichkeit über die CPL, den Eurocup und andere Turniere diskutiert, wie sich Fußballfans in äquivalenten Foren auch austauschen. Demos werden analysiert, Spieler charakterisiert und Turniere rezensiert. Doch wer nimmt es selbst auf sich, viele Stunden am Tag zu trainieren, um dieses Level zu erreichen? Wer will das überhaupt? Ich würde mich ebenfalls als "Demo-süchtig" bezeichnen, schaue mir per GTV viele Spiele an und fachsimple gerne über die Chancen von Spielern auf diversen Turnieren. Aber ich spiele ebenso gerne einfach mal eine Runde Quake im Netz, ohne mir Gedanken machen zu wollen, ob meine Rail-Accuracy beängstigend niedrig ist, oder ob mir der Bridge-to-Rail-Jump auf DM6 gelingt.
Für den Clan spiele ich zwar gerne, aber ich würde diese Leidenschaft niemals mit einer anderen Sportart im normalen Leben vergleichen. In meinem Fußballverein hab ich mich oft stundenlang nach dem Spiel noch über eine Niederlage oder einen Sieg gefreut. Aber in Quake? Niemals. Da dauert der Ärger solange, bis das Ergebnis eingetragen und ggf. die Punkte verteilt sind. Bin ich der Einzige, dem es so geht? Sicher nicht.

Ich weiß, dass sich die Szene zur Zeit in einem ungeheuren Aufwind befindet, aber ich wage es ernsthaft zu bezweifeln, dass sich in absehbarer Zeit ein Profi-Sport, "Pro-Gaming", daraus entwickeln wird. Dafür ist das Zocken am Computer einfach noch zu sehr ein spielerisches Hobby und die Zielgruppe noch viel zu klein. Vergänglich ist es außerdem, mit jedem Spiel entwickelt sich eine neue Szene, die älteren Spiele verlieren an Bedeutung, länger als 3-4 Jahre würde kein Profi-Spieler aktuell sein.

Vielleicht wird die virtuelle Unterhaltung in zehn oder zwanzig Jahren einmal weit genug sein, um eine Basis zu liefern, die breit genug ist, so dass sich eine gewisse Professionalität daraus entwickeln kann, aber die aktuelle Entwicklung hin zum "Pro-Gaming" dürfte wohl nur ein Trend sein, der ebenso leicht seine Richtung ändern kann.

-- Kellermensch


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