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PQ Roman Chapter 3
Chapter 3 - schlechte Aussichten

Das schrille Klingeln seines Weckers riss Corran unsanft aus dem Schlaf.
Verwirrt schaute er sich um und brauchte erst mal eine Minute um klar denken zu können.
Er schaute aus dem Fenster, es war tiefste Nacht, jedenfalls für seine Verhältnisse.
Mit einem fast tierischen Knurren stand er auf und tapste unbeholfen in seine winzige Küche.
Er setze sich eins dieser widerlich schmeckenden Getränke, die man in der Regel Kaffee nannte auf und ging dann immer noch ziemlich wackelig auf den Beinen zur Toilette.
Nach fast 15 Minuten duschen fühlte er sich wieder einigermaßen lebenstauglich. Er schlenderte zurück in die Küche, goss sich eine Tasse Kaffee ein und verzog allein beim Anblick der schwarzen Brühe schon das Gesicht.
Trotzdem kippte er das Zeug mutig runter, zog sich anschließend an und verließ seine Wohnung.
Im Hausflur schlug im ein Geruch von Fäulnis und Urin entgegen. Er hielt den Atem an und eilte zum Fahrstuhl. Nach, wie ihm schien, ewig langer Zeit öffneten sich die Fahrstuhltüren und er betrat die zwei mal zwei Meter große Kabine.
Er fuhr hinunter bis in die Tiefgarage und stieg dort in seinen Wagen.


Mirax würde nie von sich behaupten das sie besonders interlligent sei. Ganz im Gegenteil, sie hielt sich selbst für ziemlich naiv, trotzdem war sie sicher, dass es der dunkelhäutige Mann der ihr gegenübersaß ehrlich mit ihr meinte.
Sie hatte auf eine Anzeige in ihrer Tageszeitung geantwortet, in der eine junge attraktive Frau gesucht wurde. Überraschenderweise hatte sie sofort eine Antwort erhalten und wurde dazu aufgefordert am nächsten Dienstag, also heute, in ein kleines Restaurant in der Südstadt zu kommen. Und da saß sie nun.
»Willst du noch etwas Wein?« fragte der ältere Mann und riss sie damit aus ihren Gedanken. Nein, eigentlich wollte sie nicht, der Wein schmeckte abscheulich aber aus Höflichkeit nickte sie. Es nervte sie, dass der Mann sie duzte aber auch das ignorierte sie. Mirax betrachtete ihr neu gefülltes Glas und nippte kurz am Wein.
»Was genau soll ich tun und wie viel werd ich dafür bekommen?«
Der Mann (der seinen Namen nicht verraten hatte) lächelte flüchtig und holte dann einen kleinen Notizblock heraus.
»Lassen sie mich überlegen. Sie haben keine Schulbildung, arbeiten zur Zeit als bessere Nutte und sie sind genauso naiv wie dumm.«
Mirax wollte aufspringen aber der Fremde hielt sie am Arm fest.
»Ich würde sagen 20.000 Credits im Monat.«
Mirax hielt inne, und verarbeitete erst mal das eben gehörte
»Zwanzig Riesen? Das kann nicht ihr ernst sein?«
Der Mann rang sich erneut zu einem flüchtigen Lächeln durch.
»Doch glauben sie mir, ich mein es ernst.«
Mirax überlegte einen Moment, 20 Riesen, soviel Geld hatte sie noch nie auf einmal besessen. Aber das sollte nichts heißen, sie hatte in ihrem Leben selten mehr als 100 Credits in der Tasche gehabt die innerhalb kürzester Zeit für Zigaretten, Drogen und Klamotten draufgegangen sind.
»Und was für eine Art Job ist das genau?«
Der Mann stand auf, legte einen 50 Credit Schein auf den Tisch und ging Richtung Ausgang »Machen sie es gut Mirax, ich melde mich bei ihnen.«
Dann trat er in den Regen hinaus.
Mirax die immer noch sprachlos bis überwältigt war lehnte sich erst mal zurück, nahm dann ihren Wein und leerte ihn in einem Zug.
»Das kann nicht sein, das glaube ich einfach nicht.« flüsterte sie zu sich selbst.
Sie schüttelte noch mal den Kopf und verließ dann das Restaurant.

»Für den heutigen Abend sind starke Regengüsse und orkanartige Winde zu erwarten, wir raten ihnen deshalb, ihr Haus nicht zu verlassen.....«
Corran drehte das Autoradio aus und konzentrierte sich auf den Verkehr. Obwohl es schon fast neun Uhr war, schien die Sonne noch nicht. Der Himmel war von einer dicken Wolkenschicht übersäht, durch die sich nur selten ein Sonnenstrahl durchkämpfen konnte. Corran fuhr in seinem A9er Richtung Zentrum. Er fuhr mitten durch die Stadt und trotz der noch recht frühen Stunde waren die Straßen restlos überfüllt. Von den Straßenrändern blinkten ihm die Neonlichter der verschiedensten Geschäfte entgegen, aber er achtete nicht auf sie. Er war mit seinen Gedanken bei seiner bevorstehenden Aufgabe. Quake 3, er hatte gelernt diesen Namen zu hassen und jetzt sollte er wirklich in einem Professionellen Quake Team spielen. Er schaltete den kleinen Fernseher an, der in seinem Auto installiert war und sah sich einen Werbespot an in dem es um irgendeine dieser Wahrsagerinnen ging, die man zu unverschämt hohen Tarifen anrufen konnte um sich dann irgendeinen Quatsch erzählen zu lassen. So was war absolut nicht sein Ding trotzdem, verspürte er einen Moment lang den Drang einfach eine dieser Nummern zu wählen und mit Miss Wahlpurgel, wie sich die Hexe aus dem Spot nannte, zu sprechen. Dann hatte er eine andere Idee und wählte stattdessen die Nummer seines einzigen noch verbliebenen Freundes, Eric. Sein Freund nahm den Hörer nach dem sechsten Klingeln ab und meldete sich in einem sichtlich genervten Tonfall.
»Was ist??«
»Hi Eric, ich bin’s Corran, hast du zufällig eine Zeitung da?«
»Man Corran weißt du eigentlich, wie spät es ist?«
Corran schaute aus seine Uhr und fuhr ein wenig amüsiert fort.
»Korrekt heißt es: Wie früh es ist, wir haben nach neun, mach mal das du aus dem Bett kommst.«
»Ich hatte ne anstrengende Nacht, du weißt schon. Na ja was soll’s, die Zeitung müsste vor der Tür liegen was willst du den wissen?«
Corran konnte sich vorstellen wie anstrengend seine Nacht war, verkniff sich aber einen entsprechenden Kommentar und fuhr mit einem leicht spöttischen Ton fort.
»Wenn du dann mal so freundlich wärst und die Zeitung holen würdest...ich warte solang.
»Ja ja, bin dabei.«
Corran wartete ein paar Sekunden.
»Wenn du dann soweit wärst schlag bitte die Seite mit den Horoskopen auf!«
Eric der zwar eigentlich hätte überrascht sein müssen, dass Corran grade sein Horoskop wissen wollte, denn normalerweise machte er sich immer über so etwas lustig, gehorchte kommentarlos und schlug die entsprechende Seite auf.
»Schütze, richtig?«
Noch bevor Corran antworten konnte fuhr Eric fort.
»Hier steht, ähm... bla bla, neue Herausforderungen, bla bla, Glück in der Liebe, bla bla. Aber ich sag dir Corran ungefähr das gleiche steht auch bei allen anderen.«
Corran seufzte. Inzwischen kam ihm seine Aktion seinen Freund morgens um neun zu wecken und ihm nach seinem Horoskop zu fragen selbst lächerlich vor, was hatte er erwartet? Das seine Zukunft nun klarer sein würde?
»Danke Eric... ich melde mich mal wieder, bye«
»Ja ja, mach das, aber nicht vor zwei, ich geh jetzt weiter pennen, nacht.«
Corran legte auf und konzentrierte sich wieder auf die Fahrt.

Nach ungefähr dreißig Minuten lästiger Fahrt durch die viel zu überfüllte Innenstadt kam er total erschöpft an dem riesigen [u]2500 Gebäudekomplex an.
Er verließ das Auto und bewunderte das gigantische Areal das neben den Verwaltungs und Trainingsgebäuden auch noch eine Turnierarena beinhaltete, außerdem weitläufig angelegte Parks mit Attraktionen die zu einer passenderen Jahreszeit bestimmt gut besucht sein würden.
Ein von künstlichen Bäumen umsäumter Weg führte ihn direkt zum Hauptgebäude.
Inzwischen hatte es angefangen zu regnen und die Sonne war immer noch nicht am Himmel erschienen. Corran fragte sich ernsthaft ob er sich nicht mit der Zeit vertan hat aber der rege Verkehr auf der gutbefahrenen Ringstreet hinter ihm sprach eigentlich dagegen.
Er kam nach gut fünf Minuten am Gebäude an, ohne irgendjemandem begegnet zu sein. Er trat durch eine sich automatisch öffnende, blau durchsichte Tür und befand sich dann in der großen Eingangshalle des Hauptgebäudes.
Links von ihm befand sich die Rezeption und vor ihm warteten zahlreiche Aufzüge darauf ihren Dienst anzutreten.
Zu seiner Rechten erblickte Corran zahlreiche Türen mit dahinterliegenden Gängen die wahrscheinlich zu den Büros im Erdgeschoss führten. Corran trabte zu der Rezeption hinter dem eine blonde junge Blondine auf einem viel zu großen Sessel thronte und am telefonieren war.
»Ich will sie ja nur ungern bei ihrer, wie mir scheint, wichtigen Arbeit stören, aber hätten sie einen Moment Zeit für mich?«
Corran versuchte seine Frage spöttisch klingen zu lassen aber die von seinem plötzlichen Auftauchen sichtlich erschreckte Blondine wäre beinahe vom Stuhl gefallen und deswegen konnte sich Corran ein grinsen nicht verkneifen.
»Äh, ja sicher,« entgegnete sie.
Corran fand das sie eine ziemlich unangenehm schrille Stimme hatte doch der Rest war mehr als annehmbar. Er verscheuchte seine Gedanken und fragte ob sie bescheid wüsste. Er hieße Corran und wäre hierhin bestellt worden. Die Blondine tippte daraufhin irgendwas in ihren Computer, aber das Einzige was sie damit zu erreichen schien war eine Folge schriller Töne die das Gerät ausspuckte.
»Das scheint der falsche Knopf gewesen zu sein,« sagte Corran jetzt schon eine Spur unfreundlicher.
»Ja, ich werde mal oben anrufen, diese Dinger sind unberechenbar.«
Corran schüttelte den Kopf. Das war ein typisches Beispiel einer nicht qualifizierten Arbeitskraft, die lediglich wegen ihres gutem Aussehen eingestellt wurde. Er wusste, dass sie an der Rezeption kaum was verdienen würde, deswegen, so schätzte er, würde sie nebenberuflich wahrscheinlich strippen oder ihren Körper in anderer Weise zur Schau stellen.
»Wie viel man doch über einen Menschen allein an seiner Art und seinem Aussehen erkennen kann,« murmelte Corran halblaut.
»Was bitte?«
Die Blondine unterbrach ihr Telefonat und sah ihn fragend an.
»Nichts, wissen sie jetzt wo ich hin muss?«
Sie runzelte die Stirn, beließ es aber bei einem Schulterzucken und deutete auf den zweiten der mehr als zwanzig Aufzüge in diesem Raum.
»Fahren sie in den 44. Stock dann betreten sie einen horizontal fahrenden Aufzug, der sie zu Mr... ähm.. Carlesson bringt, der ist Informiert.«
»Tatsächlich? Na dann mach ich mich mal auf den Weg, danke für die Auskunft«
Er drehte ihr den Rücken zu und ging Richtung Aufzug während die Blondine schon wieder zum Telefon griff.
»Wahrscheinlich wird sie ihrer Freundinnen erzählen was für einen gutaussehenden, charmanten Mann sie getroffen hat,« dachte Corran belustigt.

Fortsetzung folgt......

Infos vom Autor:
Hey, erst mal möchte ich mich bei euch Bedanken das euch der 1. und 2. Teil der Story so gut gefallen hat, ich hoffe auch dieser spricht euch an obwohl er nicht grade Actionreich ist, aber das kommt noch.
Ich möchte mich besonders bei Gekitsu bedanken der Zeichnungen zu dem Roman machen wird und bei mr.tot der meine Fehler korrigiert =).Ich werde ab jetzt immer ein kleines Statement von mir unter den Roman schreiben und ihr sollt natürlich eure Meinung zu jedem Teil in die Comments posten, so dass ich weiß ob ich irgendwas verändern soll oder ob es spannend genug ist.
Bis zum nächsten mal dann,
Byron.


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