Forumquake cupQuake Live

Aktuelle News
    » Aktuelle News
    » et:quakewars News
    » War§ow News
    » inGame-News
    » News Archiv
    » News mitteilen

inquake.de Foren
    » Foren-Übersicht
    » Allgemeines Forum
    » Quakeforen
    » Quake Live Forum
    » Quake 4 Forum
    » et:quakewars Forum
    » Retroquake
    » Themenforen

Szene und Turniere
    » inquake Liga
    » ingame.quake-cup
    » Interviews
    » Kolumnen

Quake Live
    » Grundlagen
    » Gegenstände
    » Arenen
    » Auszeichnungen
    » Hilfe
      » Forum
      » Glossar
      » Quake Live FAQ
      » Tools & Add-Ons

Quake IV
    » Allgemeines
    » Singleplayer
    » Multiplayer
    » Downloads
    » Quake IV Forum

et:quakewars
    » Aktuelle News
    » ET:QW Forum
    » Das Spiel
    » Downloads
    » Screenshots

Quake III Arena
    » Übersicht
    » Das Spiel
    » Tipps & Tricks
    » Downloads
    » Archiv
    » Art, Comics & Fun

warsow
    » Aktuelle News
    » War§ow Forum
    » Das Spiel
    » Tipps und Tricks
      » Config + Console
      » Movement
    » Downloads

inquake.de
    » Der Staff
    » Jobs @ inquake
    » inquake Banner




 




project: multigaming
Es ist oft unmöglich einer Sache neutral gegenüber zustehen, bei welcher man schon vorher beeinflusst wurde von woher auch immer. Sei es, dass man das oder das gehört oder gelesen hat, dass man selbst schon Erfahrungen gemacht hat oder dergleichen Dinge, die dazu führen, dass man eine voreingenommene Haltung gegenüber bestimmten Aktionen einnimmt, noch bevor man überhaupt Anzeichen für einen Misserfolg oder ein erwartetes negatives Ergebnis bemerkt hat. So etwas ist weit verbreitet und erschwert in vielen Bereichen eine Harmonie, die ohne einen bestimmten Gedanken im Hinterkopf, den man ausgemalt, weiterverfolgt und bis zu einem wahrscheinlichen, aber nicht immer eintretenden, negativen Schluss geführt hat, sicher entstehen könnte. Worüber ich in diesem Fall schreibe, ist sicher vielen Quakern ein Begriff und es ist auch häufig ein Thema, das auf Belustigung, Abstand, Lameness, aber sicher in den meissten Fällen nicht auf Gegenliebe stößt.

In Deutschland und Umgebung gibt es einige clans, die das Spiel quake3 bevorzugen und aktiv in ladders mitspielen. Da gibt es verschiedene Ligen, die diese clans ansteuern. Zum Beispiel die espl oder die kuh3liga. Und manche clans sind schon sehr lange dabei. Sie haben schon mehrere Jahre Bestand und man kennt sich innerhalb des clans sehr gut. Auf diese Weise entsteht ein Klime, eine Athmosphäre, die man nicht leichtfertig aufs Spiel setzen will. Es wird natürlich immer ein Leistungsgedanke verfolgt, aber in vielen Clans ist das auch nur die halbe Miete. Wenn man sich nicht wohlfühlt in dem clan, in dem man spielt, wird man zwangsläufig versuchen diesem Zustand des Unwohlseins zu entfliehen. Umgekehrt werden Leader, orgas oder insgesamt Verantwortliche, denen eine solche Athmosphäre nicht unwichtig sein kann, versuchen, member, die unangenehm auffallen, dem clan oder dessen Klima schaden, zu Recht zu weisen oder diese vollkommen der membership zu entheben. Somit fällt da auch jede Trennung schwer. Sobald ein langes Mitglied, von allen als nett empfunden und als wichtiger Bestandteil gesehen, zu dem man auch eine gewisse mehr oder weniger eingeschränkte Beziehung aufgebaut hat, den clan verlässt, zerrt das an dieser Athmosphäre. Es stellt sich vorerst eine kleine Trauer ein. Diese wird nur vorübergehend die Athmosphäre trüben, sie aber nicht zum Einsturz bringen. Früher oder später ist dann alles wieder beim Alten, denn das Kommen und Gehen gehört in den Dimensionen clan und member zum ambitionierten onlinegaming einfach dazu.

Kein clan ist wie der andere. Es gibt immer Parallelen, die man in Diesem und Jenem auf den und den clan anwenden kann, welche allerdings ganz natürlich sind, da die Möglichkeiten in bestimmten Gebieten des clanalltags, wie zum Beispiel der Organisation, der Taktik auf maps oder dem Testen von trials, in einem Online gaming clan, unter Berücksichtigung der Eingrenzung auf ein Spiel, begrenzt sind. Wie schon diese zuletzt angeführte Maßgabe andeutet, gibt es auch vollkommen andere Möglichkeiten diese spezifischen Dinge durchzuführen, da es auch ganz andere Spiele gibt, welche eine vollkommen andere Herangehensweise an selbige geradzu fordert. So zum Beispiel beim Spiel Counterstrike, welchem eine andere Spielphysik, ein anderer Mapaufbau, eine andere Auswahlmöglichkeit an Waffen und somit eine ganz andere Art der Taktik zu Grunde liegt, als es in quake3 tdm beispielsweise der Fall ist. In der Art der Organisation kann es Paralellen geben. Ansonsten sind diese Spiele nur noch dadurch vereint, dass sie egoshooter und beliebt sind unter den Online gamern. Was die Dimensionen von Counterstrike angeht in Sachen Spieler- und Clanzahl, wie der Möglichkeit des sponsoring, so muss man einen ganz gravierenden Unterschied zu q3 feststellen. Es gibt alleine in der espl gut 17 mal mehr cs clans als q3 clans, welche auch aktiv in der ladder mitspielen. Das liegt an der Altersfreigabe für Counterstrike, wie sie vor kurzem noch normal war, und dem damit grösseren Kundenstamm, den man damit erreichen kann, im Gegensatz zu dem indizierten quake3. Zwischen dem Durchschnittsalter in cs und dem in q3 liegen Jahre. Dadurch entstehen verschiedene communities, andere Wertschätzungen, eine andere Mentalität und ein anderes Verhalten, welches schon im irc deutlich zu Tage tritt. Man dabei nicht pauschalisieren. Man kann keine Zuordnung treffen, das ist ein csler, das ein q3ler. Allerdings wird es spürbar. Es gibt in cs viel mehr progaming. Durch die Nicht-indizierung ist eine Zusammenarbeit mit erfolgreichen cs clans viel interessanter als zum Beispiel die mit q3 clans. Es ist allerdings nicht wirklich eine Abschreckung, dass diese Spiele indiziert sind; es spielt gering eine Rolle, da solche Firmen vielleicht auf eine Indizierung negativen Wert legen, allerdings ist ausschlaggebender, dass wegen der Indizierung und verschiedenen anderen spielspezifischen Eigenschaften die Community kleiner ist und sich ein Sponsoring schlicht nicht lohnt. Das Sponsoring ist den cslern nicht unwichtig, es ist manchmal sogar so, dass manche Leute garnicht erst in einem clan spielen wollen, weil es kein Sponsoring gibt.

Das widerstrebt dem Sinn und der ursprünglichen Leichtigkeit eines Spiels zwar, aber wenn sich die jungen Nachwuchs Zocker unbedingt bezahlt sehen wollen... ebenfalls ein bemerkenswerter Unterschied.

Cs´ler sind anspruchsvoll. Sie wollen, dass alles perfekt ist, was sicher auch mit dem Alter zusammenhaengt. Die Zufriedenheit hat dabei einen wichtigen Rang eingenommen, der häufig zu clanwechseln führt in den oberen Rängen der profispieler. Die von mir bemerkte, teilweise vorhandene Unfähigkeit einer, sicher keiner unbedeutenden, Anzahl an cs´lern, kann zur beschwerlichen und langwierigen Annäherung oder sogar zur Verhinderung der Lösung von Problemen führen. In diesem Zusammenhang ist die Empfindlichkeit einiger Spieler dieses Spiels sicher eine entscheidende, in Kombination mit Vorhergenanntem auftretende Garantie für Misserfolg, weniger auf spielerischer als vielmehr auf sozialer und gemeinschaftlicher Ebene.

Diese verschiedenen Bereiche, clanathmosphäre, Misstrauen und Vorurteile sowie die nähere Beschreibung der cs´ler ist erheblich, wenn man über Multigaming reden will. Es gibt noch andere Spiele, als q3 und cs, so zum Beispiel UT. Insgesamt dreht sich in Multigamingclans auch meisstens alles um diese drei Spiele und ihre verschiedenen mods. In counterstriker wird nur das normale 5on5 gespielt, da es ja selbst ein mod von Half-Life ist. In q3 hingegen werden vor allem tdm, ctf, ra3 und UT gespielt; in UT dann ctf und tdm.

Multigaming bedeutet ein Zusammenschluss von mehrern clans oder squads, wobei es sich wie gesagt meisstens um einzelne clans handelt, die sich verbinden, zu einem clan, der dann meisstens auch recht aktiv und auch nicht selten erfolgreich ist. Progaming cs clans sind meisstens ambitioniert mit anderen clans zu fusionieren, da sie sich so einen grösseren Radius erhoffen, der von ihnen ausgeht und sie somit bekannt macht. Nehmen wir ein Szenario an, was andauernd entsteht:

Ein cs clan, welcher sich gerade zusammengesetzt hat, oder ein cs only clan, beschliesst mit einem anderen clan zu fusionieren. Er informiert sich, findet heraus, welche clans einen cs squad haben, welche clans gut sind und macht sich auf mit diesen clans Kontakt aufzunehmen. Bestes Beispiel ist da der clan Atomic Bomberman, ein erfolgreicher cs clan. Diese Leute machten sich auf, um einen q3 clan zu finden, der mit ihnen fusionieren würde. Sie klapperten verschieden q3 clans ab. Dabei kamen sie zu pRo(soweit ich mich da richtig erinnere?), zu United Frag Force, zu Octagon, zu Killingart und sie sind dann letztendlich bei team-8 gelandet. Diese willigten ein und die Sache ging eine zeitlang gut. Die Vorurteile und das Erhalten der clanathmosphäre (eher letzteres) führten dazu, dass diese vorher besuchten clans AB abgelehnt haben. Sie existierten seit langer Zeit. Diese clans wollten alle ihre kleine Welt bewahren (pRo und kleine Welt :>), ihre gute Laune und sicher nicht zuletzt ihren Clannamen, der sich lange bewahrt hat und den es zu schützen galt. In Fällen solcher eigentlich friedlichen und freundschaftlichen Suchen nach Fusionspartnern der csler gibt es auch immer wieder lame Aktionen, die sicher nicht zuletzt einen Teil der q3 Feindlichkeit der cs´ler begründet haben. Die weitverbreitete Meinung cs´ler seien lame Kiddis ist sicher nicht aus der Luft gegriffen, trifft aber noch lange nicht auf alle cs´ler zu.

Es gab schon einige Fusionen, die an einzelnen Squads letzendlich zu Bruch gingen. Diese squads waren nicht immer cs squads.
Cs´ler koennen sicher mit ihren übertriebenen und zu progaminghaften Vorstellungen eine Athmosphäre von Zwang aufbauen; und sollten die Ziele der cs´ler nicht erfüllt werden von einzelnen Squads, so wirkt sich das negativ auf die gesamte Athmosphäre aus, da eine Reaktion im Normalfall nicht ausbleiben wird. Wenn jemand beschliesst sich auf den Weg des multigaming zu begeben, so sollten ihm verschiedene Dinge klar sein.

Erstens muss jeder member uneingeschraenkt positiv an diese Aktion herangehen und versuchen, das Bestmögliche aus dieser Herausforderung herauszuholen. Dabei muss mit der Zeit eine Beziehung zu den cs´lern hergestellt werden. Fusionen, welche darauf bestehen, dass cs´ler oder q3´ler (eher seltener) beschließen sich einfach nach irgendeinem q3 oder cs squad umzuschauen, den sie vorher nie getroffen haben, gehen öfter und schneller schief als Fusionen, bei denen sich die q3ler und cs´ler wenigstens teilweise kennen und gut verstehen. Auf diese Weise werden die einzelnen Squads nicht alleine gelassen und erhalten ein Gefühl von Zusammenhalt. Die Leute, die sich untereinander kennen, werden in ihrem jeweiligen Squad versuchen Stimmung für die Fusion zu machen. Es entstehen leichter neue Kontakte, die eine weitere Festigung zur Folge haben.

Zweitens ist eine Ewartungshaltung, welche auf mehr Ansehen beruht und vielleicht auch in finanzieller Hinsicht interessante Optionen bietet, der vollkommen falsche Weg. Eine derartige Haltung birgt die Spannung in sich, gut sein zu müssen; es basiert nicht auf Zusammenhalt oder Freundschaft oder einfach nur darauf ein paar nette Kollegen im Irc zu haben, mit welchen man quatschen und sich einfach nur wohlfühlen kann. Dabei geht es ums harte Leben, in einer Welt, in der nur der starke überlebt. Wenn der entsprechende Squad nicht gut genug ist, ist er auch nicht mehr wert in diesem clan weiterspielen zu dürfen und es wird angestrebt, ihn wieder loszuwerden, was im minimalen Fall in schlechter Stimmung offenbar wird und im dann daraus resultierenden oder sofortigen maximal Fall im Kick oder Austritt gipfelt. Das ist, wie schon erwaehnt, gegen das Prinzip des Spielens. Beim Spiel will man Spass haben und der verliert sich beim übermässigen Leistungsdruck.

Drittens sollte man vermeiden, dass einer der beiden clans von der Fusion mehr profitiert. Man sollte insgesamt vermeiden Profit aus diesem Zusammenschluss zu ziehen. Bei ungleicher Verteilung des Nutzens können Abghängigkeiten entstehen. Damit meine ich, dass wenn der eine clan vom anderen mehr profitiert und noch dazu der andere vom einen so gut wie nicht oder nur unbefriedigend, so kann ein Desinteresse am Netto-0-clan entstehen und der "überlegenere" beschliesst sich zurückzuziehen aus praktischen Gründen. Dies tritt allerdings nur auf, wenn dabei ein Gewinn angestrebt wird.
-> Natürlich muss man beachten, dass multigaming meisst Profiangelegenheiten sind und dass sich dabei einer Verbesserung der Spielbedingungen erhofft wird, um so noch besser in der Online Welt standhalten zu können und auch mehr Erfolge eingefahren werden können. Ohne andere Ziele und den sozialen Aspekt wird allerdings ein reines Arbeitsverhältnis nicht von Dauer oder trostlos arbeitssam von statten gehen.

Viertens muss wie in jedem clan auch, der beschliesst ein Team aufzustellen und in einer Liga zu spielen, eine genaue Verteilung der persönlichen Investitionsbereitschaft klargestellt sein. Jeder muss sich im Klaren sein, was es bedeutet in einen Multigamingclan zu joinen. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Bereitschaft seinen Squad zu unterstützen und sich einzugliedern, sondern um eine Eingliederung in den gesamten Clan.

Alles in Allem lässt sich sagen, dass wieder das Problem der Clanathmosphäre eine wichtige Rolle spielt und der Zustand : Clan nicht von Zwängen bestimmt sein sollte.


1. Ein Multigamingclan sollte meiner Meinung nach zum Ziel haben, ein funktionierendes, soziales Gefüge zu schaffen, welches ineinander funktioniert und aus Anpassungsfähigen member besteht.

2. Dabei können Ziele verfolgt werden, wie eine bessere Repräsentation des Clans auf Onlineebene. Es ist auch normal, dass ein Clan, dessen Ernsthaftigkeit alleine schon durch den Beitritt zu einem Multigamingclan bekundet wird, sich für einen höheren Standard interessiert.

Diese beiden Ziele sollte man dabei im Auge haben, wobei der erste klar vor dem zweiten stehen sollte. Multigaming ist im zweiten Punkt allerdings ein neuer Schritt in Richtung Pro-gaming. Diese clans, welche sich hier zusammenschliessen und es schaffen Einigkeit zu erzielen, und Uneinigkeit ist der größte Feind eines Multigaming clans, werden auch laenger Bestand haben. Diese beiden Ziele sind auch ganz klar mögliche Vorteile eines derartigen Projekts. Nachteile gibt es dabei auch, wenn man an seinem Clantag so hängt und er nicht beibehalten werden kann, und wenn man eher eine gemütliche kleine Runde von members hat, und wenn man die öffentliche Kritik fürchtet, welche einen selbst so darstellt, als wäre man pro-gamer-geil. In q3 ist das durchaus nicht selten. Wie man sieht sind das alles Probleme, die man sich selbst machen kann, wenn man es denn vorzieht solcherlei Dinge in den Vordergrund zu stellen. Wenn man allerdings sagt, wir haben unsere Erfahrungen gemacht und sind das Fusionieren und das neue member Haben Leid, wobei wir dann am Ende wieder da sind, wo wir auch schon am Anfang hätten bleiben können, und möchten lieber in Ruhe Spass haben, so kann man dagegen nichts sagen. Es ist immer die eigene Entscheidung eines clans. Es könnte der Entwicklung des clans dienen. Aber wie gesagt, es ist nur ein Spiel, das jeder clan, ob progamer oder Freizeitzocker spielt und solange er damit zufrieden ist, was er tut, dann wird ihm das auch reichen. Und dann braucht man auch keinen Multigaming clan, um glücklich zu werden.

by quickdeath


Kommentare

zurück zur Kolumnenübersicht
Seitenanfang top
 
copyright ingame GmbH 2003 - Design by Forlani

Counter-Strike: Global Offensive

ingame Netzwerk
Call of Duty | Counter-Strike: Global Offensive | Diablo 3 | Dota 2 | League of Legends | Quake 3 | Heroes of the Storm | Unreal | Overwatch | Starcraft 2 | Torchlight 2 | Warcraft 3 | World of Warcraft | Hearthstone | Kino, TV, Film und Promis

Support | AGB | Probleme mit der Werbung melden
Online Werbung | Mediadaten | Unternehmen | Karriere | Impressum

© ingame GmbH, ingame™ ist ein eingetragenes Markenzeichen der ingame GmbH. Verwendung von Inhalten nur mit schriftlicher Genehmigung.