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Progaming oder der Schritt in die Digitale Selbstversklavung
Wenn ich mit meinen 26 Lenzen das Verhalten bei Spielen von heute mit dem von ein paar jahren vergleiche kommt man schnell zu der Erkenntnis welchen Weg der grossteil der Gamer heute gehen will.

„Früher war alles besser“ war es das wirklich? Ich denke schon das es vor ein paar Jahren besser war, besser in Bezug auf Spaßiger. Hat man heute noch wirklich Spaß? Und kennt man eigentlich noch den Sinn des Spiels?

Die meisten Älteren kennen es noch, da wurde gezoggt um abzuschalten um Spaß zu haben, um sich abzulenken von dem Stress in der Schule, der Eltern oder einfach aus Langeweile um sich die Zeit zu vertreiben. Mit dem laufe der Zeit wurde mehr Multiplaying betrieben weil die Computergestützte Gegner arg dumm und berechenbar sind. Mit dem Einzug von bezahlbaren Internetzugängen wurde der Weg geebnet zu dem großen Globalen Spaß, überall ein Partner zum Spielen.


Man könnte es als heile Welt bezeichnen, weil der Spaßfaktor hoch war. Mit dem Einzug von TDM und CTF kam auch die Zeit der ersten Clans, da man auf ein Team angewiesen war um gegen ein anderes Team zu gewinnen. Es war die Zeit der ersten Ladderlisten, wo man ganz klar erkennen konnte welcher Clan den nun besser ist.

Waren es am Anfang noch richtige Computerfreaks die Online zusammenspielten, kam durch die höhere Resonanz auch immer mehr Lamer ins Netz, die weder durch Skill noch von Worten irgendjemand überzeugen konnten. Das Netz war nicht mehr elitär es wurde zum Mainstreamzug in dem jeder sein Plätzchen fand.

Kommen wir nun zu Heute. Was heute abgeht hat nichts mehr mit dem eigentlichen Grundgedanken mehr zu tun, nämlich dem Spaß am Spielen. Progaming ist das Zauberwort, gleichbedeutend mit Leistungsstress und der Unterwürfigkeit vor großen Sponsoren.

Das sich dabei die Q3, CS und UT Lager ständig andissen ist ja normal, Opel und VW Fans sind nicht anders, aber das sich die kleinen schon so verhalten wie die großen kann doch nicht normal sein. Da werden Clans Cheatervideos untergejubelt damit sie aus Ligen rausfliegen, da Faken Clanspieler rum aus angst sie könnten ihren Nick beschmutzen. Das Wort Clan kommt nicht von ungefähr. Clans haben eine Ehre, man disst im Clan nicht andere Onlinegamer, man betrügt. Aber das scheint in Vergessenheit zu geraten weil es keiner mehr für nötig hält, solche Werte bringen einem ja keine Punkte auf irgendeiner Ladderliste. Und auf die jüngeren braucht kein älterer zu schimpfen da kein älterer es vormacht. Im Grunde genommen sollten sich Clans lieber Vereine nennen den dort zählt eine gewisse Ehre ja nicht.

Ich sehe heute fast nur noch junge Gamer die nur noch Progaming im Kopf haben und von der großen Kohle auf Turnieren träumen, Gamer die so frustriert sind das sie anfangen zu cheaten, Gamer die nur weil sie gut beim Gamen sind eitel geworden sind und von oben herab alle behandeln. Gamer die nicht mehr aus dem haus kommen aus Angst ihr Skill könnte drunter leiden wenn sie 5 Minuten nicht auf dem Server sind. Klar mancher Gamer hat noch seinen Spaß sei es nun weil er noch ein Anfänger ist und von der ganzen Progaming Scheiße noch nicht angesteckt worden ist oder weil es ein Gamer ist der einfach mal seinen Spaß haben will.

Das Spiel an sich war die letzte Zuflucht für den Menschen, weg vom Leistungsdruck, weg von den normalen Physikalischen Gesetzen hinein in eine Virituele Interaktive Spaßwelt. Aber dank Progaming macht man die letzte Zuflucht auch noch kaputt. Man beugt sich Sponsoren, muss Leistung erbringen damit man seinen Stich macht, man macht sich fertig wenn man verliert, greift andere Clans an. Kein Wunder das Clans meist so schnell gehen wie sie kommen. Wirkliche Clans findet man ehr selten, meist ein Zusammengewürfelter Haufen von Highskillern sie sich zusammentun damit man Punkte bekommt. Klar zählt auch der Menschliche Aspekt, aber genau genommen ist die einzige Menschliche Basis die Punktegeilheit und man hilft sich schon damit man gemeinsam das Ziel erreichen kann.

Soll das eigentlich der Weg sein den das Spiel gehen sollte? Sollte es wirklich so sein dass das Spiel zum Sport verkommen sollte? Wo Spaß nicht zählt sondern die Kohle die man bekommt. Wo die Gemeinschaft sich nur noch innerhalb eines Clans „Verein“ abspielt anstatt in der Community. Wenn das der neue Sinn sein sollte dann gute Nacht. So sehr ich mir auch mal gewünscht haben sollte das man als Spieler nicht mehr schief angesehen wird, man geachtet wird so sehr wünsche ich mir wieder als der Freak zu gelten mit dem man nicht klar kommt.


Jeder redet von alten Werten die die Erwachsenen nicht mehr vorleben, man bemängelt es aber die Werte gab es in der Gamingcommunity auch schon nur lebt die auch keiner vor, somit ist es kein Wunder das alles verkommt. Vielleicht bin ich echt schon zu alt für diesen Mist und sollte mich wirklich nicht mehr damit beschäftigen und meine ach so kostbare Zeit damit vergeuden. Ich habe schon Doom 1 zusammen mit Freunden im Lan gespielt als sich der Großteil von hier nicht einmal wusste wie Personal Computer geschrieben wird geschweige den 640kb aus dem Speicher zu holen.

Den neuen Weg den die Community beschreiten will ist nicht mein Weg, den ich beim Spielen suche. Wir sind schon kommerziel genug, Freiheiten kann man sich kaum leisten da die eigene Zukunft und somit das liebe Geld davon abhängt, und somit will ich mich beim Spielen noch so entfalten wie ich es will ohne Leistungsdruck und auf Zwänge eines Sponsors mit den Träumen mit Spielen das große Geld zu machen.

mfg

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