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Kolumne ohne Titel

Hi.
Alles, was ihr hier lesen werdet, ist natrlich nur meine persnliche Meinung - logisch.
Q3 wird bald 5 Jahre alt sein. Ich spiele q3 eigentlich seit es herauskam, also hat mich dieses Spiel immerhin ein halbes Jahrzehnt meines Lebens begleitet, was schon eine nicht ganz unwesentliche Zeitspanne darstellt.
Dieser lange Zeitraum sollte schon aus Grnden der Selbstanalyse Anla genug sein, einmal der Frage nachzugehen, warum so viele Stunden meines Lebens verspielt wurden, also den Suchtfaktor zu erklren, wobei die Begleitumstnde, also die anderen quaker und die community an sich untrennbar mit dieser Frage verbunden sind.
Fr den einen oder anderen Anfnger wird dieser Text nicht viel Wiedererkennungswert mit sich bringen, er ist eher an jene gerichtet, deren Skillniveau hher anzusetzen ist.
Das ich meine Meinung hierzu in die ffentlichkeit bringe, ist dadurch zu begrnden, dass ich schon seit einiger Zeit die Lage auf (duel-)Servern und auch auf Seiten wie pq.de als unbefriedigend empfinde.

Erste Fragestellung muss sein, warum spielt man dieses Spiel berhaupt? In erster Linie ist dies mit dem flow Erlebnis zu begrnden. Es ist, als ob man ein gutes Buch liest oder hnliches, die Zeit steht geradezu still, keine Notwendigkeit mehr, andere Fragen zu beantworten, als jene die das Spiel vorgibt. Dieser Zustand ist deutlich ambivalent. Aus ihm kann Kraft fr andere Aufgaben erwachsen, er kann auch auf Dauer zu einem Stumpfsinn dergestalt fhren, dass andere wichtige Aufgaben solange aufgeschoben werden bis sie von selbst verfallen.

Hinzu kommt die sportliche Vergleichskomponente, man will in diesem Mikrokosmos besser sein als der andere, wenn es gelingt ist man fr den Moment zufrieden (spielt man ber lange Zeit viel ist dieser Zustand selten, man ist im besten Fall nicht unzufrieden mit sich, weil man verloren oder scheisse gespielt hat) mit sich. Dieser Mechanismus haftet so ziemlich jedem sportlich orientierten Hobby an, denn wenn man etwas gerne macht und der Spieler Zeit fr eine Entwicklung aufwendet, macht es umso mehr Spass, desto besser man spielt. Das liegt daran, weil es einen besttigt und man Vertrauen in die allgemeine eigene Leistungsfhigkeit findet, was auch ausserhalb des Spielfeldes einen Vorteil mit sich bringt. Also ist Erfolg in einem ernsthaft und gewissermaen leistungsbezogenen Hobby keine ganz unwichtige Sache und q3 ist ein Hobby wie jedes andere auch. Hobbys wiederum sind Hobbys, weil sie normalerweise nicht lebensentscheidend im Sinne von beruflich wichtig sind. Dies heit wiederum nicht, das der Tischtennis-Senior aus dem nchsten Sportverein gerne verliert, denn sein Hobby betreibt er dennoch mit Ehrgeiz. Eigentlich ist ein Spiel ja dazu bestimmt, Ablenkung zu ermglichen und durch abgegrenzte Erfolgserlebnisse Kraft fr andere Bereiche zu schaffen. Grundstzlich ist das Problem folgendes: Gute Leute sind gut, weil sie ungern verlieren und um das zu verhindern, arbeiten sie an ihren Fhigkeiten. Wenn man ungern verliert, neigt man dazu, den in dem Fall berlegenen Gegner runterzumachen und zu beleidigen. Angesichts der Anonymitt des inets, werden solche Verhaltensweisen selbstredend krass begnstigt.

Das ist alles insoweit ja nichts neues. Aber ist das auch sinnvoll?
In krperlich anstrengenden Sportarten ist insbesondere ein sportlicher Umgang miteinander erwnscht und auch normal. Der Grund dafr mag darin liegen, dass der Sportler seinen Ehrgeiz mit krperlicher Anstrengung abarbeiten kann, bis dem mden Krper der mde Geist folgt. Hier liegt eben auch der Unterschied zum esports oder Schach. Q3 spielen strengt krperlich nicht wirklich an. Man mu im Falle des Verlierens die Auseinandersetzung mit den Grnden auf rein psychischer Ebene fhren. Dies birgt extrem groes Frustrationpotenzial und nicht jeder Gamer verfgt ber eine entsprechend hohe Toleranz.

Man kann durchaus den Eindruck gewinnen, dass die Serverwelt bezglich q3 einfach asozial ist. Bei mir ist das folgendermaen: Ich bin nicht der berskiller, aber dennoch konkurrenzfhig. Soll heien, ich gewinne sicher ber 80 Prozent meine Spiele leicht und locker (ja ich wei, ich spiele auch fast nur ztn). Die Gegnerreaktionen wenn ich gewinne sind unterschiedlich, aber dennoch auf drei Ebenen zu verallgemeinern. 1. kein lamen, alles ok (selten). 2. lamen, aber gegen sich selbst (zB scheisse ich treff heute wieder 0; hufiger) 3. lamer (zB railonly, 1 map nub, pingnub etc. hufig!). Muss dass so sein? Nur mal angenommen, man trifft immer auf ein sportliches Miteinander. Dann knnte man in Ruhe connecten und spielen. Es ist doch schlielich jedem klar, dass man mal einen schlechten Tag haben kann. So viele Grnde dafr, die auch jedem bekannt sein drften. Mde, unausgeruht, einige Zeit nicht gespielt, Gegner unterschtzt, hungrig, Stress mit Freundin, man selber spielt cooller style, whrend der andere if22 style spielt etc.). Diese Dinge kennt doch jeder gute Spieler von sich selbst. Wenn zB der gute Spieler x reinrennt und ich ihn vom Ergebnis her mal owne (so wie ich auch geownt werde an anderen Tagen), dann wei ich doch am besten, dass er so schlecht nicht spielt. In dem Moment ja, aber nicht im allgemeinen. Wer kennt diese Games nicht , in denen alles schiefluft, da ist man halt immer eine Sekunde zu spt am megahealth und wird zerschossen. Das Problem hierbei liegt darin, dass dies anscheinend nicht jeder verstanden hat. Einige scheinen zu denken, wenn er gewinnt, hlt er mich fr einen newb, bzw. eben jemanden der trotz Bemhens nichts gerichtet kriegt. Deswegen entsteht ein merkwrdiges Mitteilungsbedrfnis, um seinen Ruf nicht nachhaltig geschdigt zu sehen. Das kenne ich auch von mir selbst;), finde es aber ebenso scheisse an mir. Es ist nun mal so, man rgert sich doch eigentlich ber sich selbst und lsst die Frustration am Gegner aus, der nun wirklich nichts dafr kann (schlielich kann jeder spielen, wie er will). Dabei ist es im Grunde ja so, wenn ich auf starke Spieler treffe bin ich zunchst mal froh, weil es immerhin eine Herausforderung gibt. Ergeben sich daraus einige gute games, bin ich richtiggehend dankbar dafr, meine Zeit nicht vllig sinnlos vergeudet zu haben, sondern Duels spielen zu knnen, die diesen Namen auch verdienen. Also wozu das ganze beleidigen des Gegners.

Verstndlich ist, niemand verliert gern. Aber wer auch nur kleines Interesse daran hat, auch nach 5 Jahren q3 mal ab und an entspannt zu daddeln, sollte sich schon berlegen, ob dieser Weg auch dahin fhrt. Besser wre, die guten Spieler wrden freundlich mit sich umgehen und ihr Hobby in Frieden teilen. Dies gilt ebenso fr die pq.de comments, obwohl diese ja oft witzig sind:).

Sicher wird der eine oder andere den Anlass nicht auslassen, ordentlich abzuflamen, aber mich beruhigt die Gewissheit, dass Asozialitt in der Gesellschaft immer vorkommen wird und daher ein gewisser Bodensatz toleriert werden kann.

hw|fasching0r


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