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Kolumne für Nat-Team Page


Alles ist in Bewegung, alles fließt, eine uralte Weisheit. Stetige Entwicklung ist zwingend. Die seit der Industrialisierung aufgebrochene traditionelle Gesellschaft Europas wurde im Laufe der Zeit zu einer dynamischen, einer Gesellschaft, die in Bewegung ist. Diese wird immer schneller, immer hastiger, immer schnelllebiger. Wer früher Jahrzehnte brauchte, um eine Firma zu gründen und diese zu einer der führenden der Welt auf ihrem Gebiet zu machen, braucht heute dafür nicht mehr annähernd solange, insofern er gut ist. Doch, dass dabei gewisse Risiken enthalten sind, muss natürlich jedem klar sein.

Man stelle sich einen Windkanal vor, durch den kontinuierlich durch eine Öffnung Luft einströmt. Durch die Breite des Windkanals wird die Geschwindigkeit der Luftmassen bestimmt. Die Gesellschaft ist die Luft. Die Breite des Windkanals beschreibt die Verhältnisse dieser Gesellschaft zwischen Tradition und Dynamik. In unserem Fall haben wir eine große Geschwindigkeit erreicht, die Breite unseres "Kanals" hat sich rapide verkleinert, in Richtung Dynamik, bis hin zu schwindelerregender Geschwindigkeit, bei der alle Menschen drohen aus der sozialen und wirtschaftlichen Welt herausgeschleudert zu werden - wir wandern auf einem schmalen Pfad, der links und rechts von einem Abgrund umgeben ist.

Merkmal der dynamischen Gesellschaft ist die Neophilität. Von der Neophilität ist es nicht mehr weit bis zur Risikobereitschaft. Die experimentelle Ader vieler Künstler, entstanden aus einer Aporie - der Frage : was jetzt -, treibt uns auf eine neue Richtung immer avantgardistischerer Werke zu. Der Kapitalismus hat sich durchgesetzt und Pragmatik und Egoismus zu höchsten Werten der neuen Gesellschaft erhoben, die gelegentlich ehemalige menschliche Normen außer Acht lassen und sie zu einer scheinbaren Unwichtigkeit verkommen lassen können. Die der Industrialisierung folgende dramatische Ausbeute der Ressourcen der Erde führt uns innerhalb der nächsten Jahrzehnte in einen für unsere derzeitigen technologischen Errungenschaften notwendigerweise extrem gefährlichen, für uns gar lebensbedrohlichen Mangel von energetisch verwendbarem Material. Die immerneuen Normen, gesetzt durch soziale Ersatzlehrer wie "Film und Fernsehen", treiben den heranwachsenden Menschen in einen Zwiespalt, in einen Konflikt zwischen den neuen Normen seiner technisierten und commerzialisierten Gesellschaft und denen der Eltern, denen sie in immer mehr Dingen nicht mehr Vertrauen schenken, wie sie es noch vor 50 Jahren getan hätten. Mit der Einführung des Computers und der Möglichkeit für alle, sich Neuigkeiten aller Art zu beschaffen, ist der Weg der Informationsbeschaffung, der Weg der eigenständigen Bildung und Selbsterziehung durch selbstgewählte soziale Umfelder und normative Vorstellungen immer weiter in die Jugend und sogar bis ins Kindesalter vorgedrungen. Der Verstand wird heutzutage mit allen möglichen Standpunkten zu wichtigen und unwichtigen Themen, in informierend neutraler, propagandistischer oder sogar hetzerischer Art, konfrontiert, zunehmend verwirrt und zu Auswegfindung oder Kompromissschließung gezwungen.
Das große Suchen hat begonnen...

16.5.2000

pod-dutch: hi stelam!
SteLam: hi :)
pod-dutch: also
pod-dutch: stell dich erstma so vor...
SteLam: ich heiße Stephan, bin 15 jahre alt, gehe zur schule und meine freizeit gestalte ich hauptsächlich mit quake
pod-dutch: seit wann spielst du quake?
SteLam: erster kontakt mit quake war q1 allerdings wusste ich da noch nichts von einer gaming-szene oder ähnlichem... das fing eher an als q2 schon relativ alt war und die erste q3 testversion kurz bevor stand...
SteLam: ist also etwas länger als ein jahr her. mit q3test 1.08 habe ich dann angefangen "ernsthaft" zu spielen, wie auch mein ehemaliger clan DW.
pod-dutch: du warst ja relativ unbekannt in der szene und bist nun fuer nt nomeniert
pod-dutch: wie konntest du so gut werden?
SteLam: hmm gute frage. ich denke, dass es zu einem relativ großen anteil daran liegt, dass mein bruder (Sting) auch quake spielt. als er von einer kleinen lan mit freunden heimkam schwärmte er vom multiplayer spielen. dann habe ich auch aungefangen, wir haben hier zuhause ein netzwerk mit unseren beiden nachbarn (HAI66 und Noreaga). ansonsten denke ich bin ich ziemlich ehrgeizig und wollte eben immer besser werden und habe mein bestes versucht....

...., dass der damalige pod-dutch mit einem der größten und erfolgreichsten q3 Spieler Deutschlands geredet haben würde, konnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen. Doch war damals schon vielen Spielern bewusst, dass SteLam ein äußerst talentierter, damals schon sehr erfahrener und, wie er selbst sagte, ehrgeiziger Spieler war. Die Ambitionen lagen auf der Hand. Es war klar, dass er früher oder später zu den Topspielern der Szene gehören würde, was er als 3. der Weltrangliste unter Beweis stellen konnte. Ob er irgendwann erneut anfangen wird q3 zu spielen ist keinem gewiss, doch entweder wird er bis dahin keine online Spiele mehr spielen, oder aber, falls er es doch tut, wird q3 dann nicht mehr aktuell sein.

Mit einer langen Serie deutscher Erfolge generell hat sich Deutschland in der gesamten Welt etablieren können. Deutschland ist eines der Spitzenländer der Welt was die politische Aussagekraft und die industriellen sowie wissenschaftlichen Fortschritte anbelangt, obwohl zunehmend der Wohlstand die deutschen Bürger verweichlichen lässt und ihnen das schlechte Gefühl der Zufriedenheit gibt, was sie derzeit in einen Zustand des "Nichts-mehr-erreichen-wollens" treibt. Mit der Zeit wird der zurückgegangene Arbeitswille und die Faulheit die Deutschen in ein Loch treiben, was die Standards des derzeitigen Wohlstandes herabsetzen und Deutschland insgesamt schlechter dastehen lassen wird, als in früheren Zeiten, als man sich noch behaupten musste, wenn sich nichts ändert. Dass das politische wie arbeitsmarktpolitische Erbe unserer Nation nun einen solchen Weg einschlägt, ist bedauerlich, jedoch konnten wir uns bisher immer noch in bestimmten Gebieten behaupten. Man muss bemerken, dass der Trend in diese Richtung verfällt, es wird jedoch immer Leute geben, die mehr erreichen wollen und auf diese muss man generell bauen, wenn man sich für eine große Sache einsetzt.

Eines der Gebiete, in denen sich jedes Land auszeichnen kann, ist der Sport. Die Olympischen Spiele, die alle 4 Jahre stattfinden, sind ein Symbol für Sportsgeist, für Zusammenkunft und für allgemeine Kontinenz in der Welt, ein Punkt, bei dem sich alle Völker friedlich zusammenfinden, um sich unter besten Bedingungen lokaler, sozialer und sportsmännisch fairer Art zu messen. Wann immer ein sportliches Ereignis stattfindet sollten und sind meist diese Kriterien erfüllt. Nun ist die Frage : was ist eine sportliche Situation? In vergangener Zeit war Sport ein Wettkampf, auf den man sich in langen Trainingsphasen vorbereitet hat und in welchem man Höchstleistungen körperlicher Natur vollbringen musste. Man vergleiche dazu vielleicht auch die Begriffe Sport im Deutschen und "pe" (physical education = physische (= körperliche) Erziehung) im Englischen, was im Grunde dasselbe bedeutet. Das heißt generell, dass ein Sport den körperlichen Aspekt betonen muss.

In der Zeit der Computer ist aber nun eben dieses neue Phänomen des e-sport entstanden, welches hunderttausende, ja sogar weltweit Millionen Menschen begeistert und sie bewegt, sich vor den Computer zu setzen und Spiele als Sport zu spielen. Welcher Mensch kann sich wirklich einen Sport vorstellen, der über den Computer läuft? Genau das ist auch der Grund, weswegen die meisten Menschen eine derartige Freizeitbeschäftigung eher als sinnlos und Schwachsinn abtun, als ihr irgendwelche Bedeutung beizumessen(,wobei hier natürlich das konservativere und "mächtigere" Alter eine Rolle spielt). Die Eigenschaften, die einen Spieler dazu befähigen, in einem Ego-shooter wie quake3 gegen die Weltbesten in diesem Spiel zu bestehen, sind zusammengefügt aus durchaus körperlichen Eigenschaften. Die Technik, die ein Stabhochspringer anwendet mag in sich komplex sein und komplizierteste Abläufe auf einen Moment bringen. Mir stellt sich an der Stelle allerdings die Frage, was so toll daran ist ein paar Meter hoch über eine Latte zu springen und auf der anderen Seite wieder runterzufallen, wobei ich auf den "geringen Gehalt" von quake3 anspielen will. Es ist einzig und allein der Aspekt, dass ein anderer es nicht höher aus eigener Kraft schafft. Quake3 mag nun auf den ersten Blick kein Sport sein, da es nicht auf körperliche Extreme abzielt. Aber bei näherem Hinsehen weisen sich einige Parallelen auf. Der körperliche Aspekt ist dabei eher unterentwickelt, scheinbar. Ein Spieler muss aimen im Spiel. Aiming ist nichts weiter als ein Mix aus Erfahrung im ingame Geschehen und die Beherrschung der Maus. Die Beherrschung der Maus ist der körperliche Aspekt, denn eben nicht jeder kann so gut zielen wie der andere. Das Wechselspiel aus Kraft und Präzision wird hier singularisiert und gebündelt zu einem maximalen Muss an Präzision. Der zweite Punkt ist die Taktik, was nun nicht näher erläutert werden muss. Die Konsequenz aus diesen Erkenntnissen ist die Einbeziehung von Quake3 und Counterstrike(als zwei Vertreter) in die Tabelle der Sportarten, denen allerdings, in Anbetracht ihrer Besonderheit, nämlich dem virtuellen Aspekt, der Sonder-oberbegriff electronic-sports eingeräumt werden muss.

Und es ist schon längst ein Sport. Es ist eines der avantgardistischen Spiele, die wir in unserer dynamischen Gesellschaft erfunden haben : das Spiel mit dem Tod. Die Angreifbarkeit dieses Genres der egoshooter liegt auf der Hand und ist der größte Gegner dieser Spiele. In der Welt herrschen in den Kreisen der vielen Spieler bereits Ranglisten. Jedes Spiel hat seine Topspieler und seine Legenden. Es werden, wenn man das Durchschnittsalter der Quaker berücksichtigt, astronomische Preise ausgesetzt für den Sieg in einem 1on1 Turnier (beispielsweise). Es geht um Ruhm, wie im Sport und neuerdings auch um Geld. Wer wirklich denkt, er könne mit den momentanen Preisen sein Leben finanzieren, der denkt derzeit falsch, doch findet eine Entwicklung zur Anerkennung dieser Spiele als Sport statt und dementsprechend misst man ihnen gravierendere Bedeutung bei. Korea ist das beste Beispiel als ein von Computerspielen als Sport überzeugtes Land, in welchem sogar Staatspersönlichkeiten zur Austragung der Wettkämpfe kommen.

Der oben erwähnte Stelam war einer der wohl bedeutendsten Persönlichkeiten im Bereich des virtuellen Sports. Als Weltranglisten dritter war er allgemein anerkannt und hat Deutschland viel Prestige gebracht, was die Quake3 Sphären betrifft. Genauso sein letztes Team "Schroet Kommando", welches inaktiv gegangen ist. Ein Team, welches eines der besten TDM-Teams in Europa und somit praktisch in der Welt war. Es ist diesen Spielern nicht möglich, vor allem in einem Land wie Deutschland, in dem die Indizierung um sich greift, ihrem Leben Prioritäten im e-sportlichen Bereich einzuräumen, da sie damit in der individualisierten Gesellschaft, in der die Arbeitslosenzahl bei 4 Millionen liegt, und in welcher die Behauptung seiner selbst auf Grund der fortschreitenden und sich immer schneller nach oben schraubenden Ansprüche immer schwieriger wird, nicht überleben können. Ihre Prioritäten müssen sich auf andere Dinge konzentrieren. Die Suche nach Neuem und nach Zeitgenössischem, die große Suche, trieb sie in die Arme eines kurzlebigen Geschäftes, indem nicht einmal die Bedingungen gleich bleiben, da sich die Spieletitel auf Grund immer neuer grafischer, wie inhaltlicher Ideen verändern.
Dies sind die Früchte unserer dynamischen Gesellschaft.

Die Spitze wird immer dünner, in die man sich zwängen kann, um aufzufallen. Die Spitze derer, die etwas geschafft haben. Derzeit ist eine solche Spitze nicht unbedingt in der gaming-welt anzustreben, da die nötige Quantität einer zuschauenden und zujubelnden Masse noch fehlt. Doch bereiten wir mit unserem Engagement die Zukunft dieses sich etablierenden Sports vor. Wir sind die ersten, die diesen Spielen nachgehen. Die olympischen Spiele haben eine lange Tradition, die bis in die antike Geschichte der Griechen zurückreicht. Wir haben nicht annähernd diese Zeit zur Verfügung gehabt, die andere Sportarten hatten. Und da wir auch noch eine vollkommen neue Art des Sports aufdecken, müssen wir zwangsläufig auf Widerstand stoßen.

Der Kapitalismus, wie angekündigt, hat dem Keim den Egoismus entgegengesetzt. Man muss egoistisch sein, wenn man überleben will. Quake3 bietet kein großes Kapital, daher kann es in der kapitalistischen Gesellschaft nicht als Sport funktionieren, es kann lediglich ein Hobby sein. Wir sind es, die das zunehmende Interesse an diesen Spielen schaffen müssen. Es ist ein Sport, eine Möglichkeit, sich in der ganzen Welt zu behaupten. Es dient dem Ansehen eines ganzen Landes in derzeit internen Kreisen.

Mein Hauptanliegen in dieser Kolumne ist die Mobilisierung traditioneller Werte, des Zusammenhaltes und der kollektiven Arbeit in Richtung Anerkennung. Man sehe sich in Deutschland solche mutigen Projekte, wie das der EPS der ESL an, welche in Deutschland neben CPL und WCG, die allerdings ausländischen Ursprungs sind in genau diese Richtung arbeitet und bereits durch Sponsoren wie Intel unterstützt werden. Es ist an der Zeit nationalen Zusammenhalt zu beweisen und sich in der "community", in welcher wir uns ja selbst befindlich erkennen, dem gemeinschaftlichen Charakter endlich Geltung verschaffen. Quake3 ist noch nicht tot, obwohl das viele so sehen mögen. Deswegen bewegen sich auch viele gute Spieler aus der Szene heraus. Doch immer wieder neue Ambitionen ergeben sich durch diverse Events für alle Spieler. Da aber derzeit viele Spieler gekünsteltes Todesröcheln in und um q3 vorheucheln, haben sich viele zurückgezogen. Das Nationalteam ist nicht mehr so stark, wie es einmal war, die 1on1 Präsenz von Deutschland wird schon an der Wurzel, nämlich schon in Deutschland selbst getrübt, da wir teilweise nicht in der Lage sind uns in unserem eigenen Land gegen ausländische Spieler mit deutscher Turnierpräsenz behaupten können. Die Entwicklung sollte wieder in Richtung Selbstbewusstsein neue Keime sprießen lassen und eine neue deutsche Elite sollte sich aufbauen. Eine Suche nach und ein gewisser Einsatz der vorhandenen Talente sollte dafür die nötigen Grundlagen schaffen und vor allem dürfen wir nicht den Mut verlieren und müssen Einsatz zeigen, denn, wer weiß, wie weit es Quake oder Counterstrike noch bringen wird in deutschen Landen. Wir sind die Verantwortlichen, wir stehen am Anfang und müssen die Arbeit leisten, die nötig ist, um einer neuen Sportart freien Lauf zu lassen. Und vor allem sollten wir versuchen wieder ein wenig Vaterlandsstolz zu zeigen. Ich sage das nur aus dem Grund, weil ich Leute kenne, die sich schämen Deutsche zu sein, einfach wegen der deutschen Geschichte.

Seie man sich der Geschichte und seiner Fehler bewusst, doch vergesse man niemals, wer man selbst ist. Seine Herkunft kann man nicht verleugnen und man sollte es auch nicht versuchen, sondern Stolz zeigen. Denn wir dürfen wohl größtenteils stolz sein.

Einer wirklichen Gefahr setzen wir uns nicht aus, wenn wir versuchen vom heimischen Rechner Initiative und Einsatz zu zeigen. Unterschätzt nicht, was ihr alleine dadurch tut, dass ihr mitspielt. Die Popularität eines Spiels wird bezeugt durch seine Anhängerschaft. Ich will damit nun niemandem dem Spaß verderben, der dieses Spiel eben nur deswegen spielt und das sind die meisten. Doch sehe ich in ihm großes Potential. Und alsbald wir es etabliert haben, muss die deutsche Community sich aufraffen und den belebenden Wettkampf betreiben. Es wird nicht mehr lange dauern, bis dieser Punkt in etwa erreicht ist und dann muss die deutsche Konkurrenz da sein. Und derzeit sehe ich in der dynamischen Geschichte der online-Spiele immer wieder Kommer und Geher, die sich auf Pragmatik besinnen. Niemand muss in Wahn verfallen und sein reallife vergessen, das wäre dumm und überzogen.
Doch Konsequenz vermisst man allerorten in diesen schnelllebigen Medien, möglicherweise auch auf Grund der schnellen Lebenszeit einer Idee und damit deren Bewegung ? Doch ist dies alleine zurückzuführen auf die Schnelllebigkeit der Szene, und, in der Tat, sie ist enorm ?
Stellen sich nicht hier wie anders auch Fragen ideeller, fundamentaler Art ?
Sind unsere traditionellen Werte verlorengegangen, in einer Gesellschaft, in der jeder für sich lebt und ein ewiger interner Kampf vollzogen wird? In der jeder sein eigenes Wohl sucht? In der man Normen und Werten nachjagt und sie für sich nicht klären kann, weil eben diese eigenwilligen Elemente der Gesellschaft ihre commerziellen Ziele verfolgen?

Muss ich also, in wehmütiger Erinnerung an deutsche Einheit und ihre Energie versinkend, heutige Auseinanderlebung der Gesellschaft, das Versinken in Egoismus und Pragmatik und darin untergehende, zeitgenössische Ideen und enttäuschte Neophilität bedenkend, aber noch hoffend auf Einsicht und Neubesinnung, die Besinnung auf traditionelle Wertvorstellungen und die Wiederfindung einer moderaten und gegenüber uns selbst fairen Weiterführung repräsentativer Handlungen, schließen mit der Erkenntnis, dass für alle diese Fragen und Wünsche nach verlorengegangenen Normen die Zeit des großen Suchens erst begonnen hat...

by quickdeath


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