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Statistikspielen

Vielen Online-Spielern ist Statsspielen schon lange ein Begriff. Als es noch keine etablierten Ligen gab, suchten zb. Quaker ihre Herausforderung in der CLQ. Für Counterstriker war der Liverank der alten Gamesurf Server eine Herausforderung. So spielten viele Old School Clans ala db@, Bubu, Tamm, Revolt usw. in den gängigen Rankingsystemen um virtuelle Punkte.

Nachdem sich im laufe der Jahre viele Ligen etablierten, musste man sich nicht mehr über so primitive Rankingsysteme messen. Die grossen Rankingsysteme ala Liverank und CLQ gibt es schon lange nicht mehr, was sich auf vielen Publicservern positiv äusserte.

Warum positiv? Nun, jedes Rankingsystem hat vielleicht seine Herausforderung. Auf der anderen Seite bringt es immer viele Spieler mit, die vor lauter Statsgeilheit jede Art von Fairplay vermissen lassen. Gameplayschwächen werden ausgenutzt und oft frage ich mich, ob es wirklich kaum noch Spieler gibt, die einen gewissen Ehrencodex haben.

Beispiele:
Das Statsspielen bei den Spielern sehr beliebt ist, haben auch die Hersteller längst realisiert. So verpasste man Battlefield 2 ein Rankingsystem, in dem die Spieler um virtuelle Orden und Punkte spielen können. Kleinste Details werden in diesen Statistiken festgehalten und sollen dem Spieler Langzeitspass garantieren. Bei Counterstrike:Source erlauben moderne Serverrankings detailiert alle Frags und "Verdienste" wie Geiseln retten, Bomben entschärfen/legen nachzuschlagen. Auf den Webseiten der Betreiber lassen sich dann alle Statistiken abrufen und die Spieler machen daraus eine Art Wettkampf. Bei Ut2k4 lassen sich bequem über den Gamebrowser alle Wettkampfstatistiken einsehen.

Auch zukünftige Games wie ET:QW und das neue Unreal Tournament wollen ein Rankingsystem ala BF2 anbieten. Im Umkehrschluss frage ich mich dann allerdings, wie praxisfremd viele Hersteller sein können? Denn Rankingsysteme schaden dem Spielspass in erster Line mehr, als dass sie wirklich Spielspass bedeuten. Auf jeden Fall vertrete ich diese Meinung, weil die Missstände beim Online-spielen gar nicht mehr zu übersehen sind.

Viele Gamer sind so auf ihrer Statistiken fixiert, dass das schon krankhafte Züge annimmt. Spielspass? Und was ist ein Ehrencodex? Und was sagen Statistiken schon über die wahren Fähigkeiten eines Spielers aus? Ich finde es putzig, wie viele Spieler ihre Signaturen mit ultrawichtigen Rankings schmücken, die sie sich virtuell erspielt haben.

Bei BF² mag es einen gewissen Anreitz haben, da man sich zusätzliche Waffen frei spielen kann. Die Kehrseite der Medaille hat aber einen bitteren Beigeschmack. Der Begriff Gameplayvergewaltigung, den meine Spezies Gamer in diverse Foren getragen hat, ist nämlich keine Randerscheinung mehr, vielmehr ist es ein Übel, mit dem viele Online Spieler von heute zu kämpfen haben.

So werden Spielschwächen von den Statsspielern ausgenutzt und oft fehlt sogar eine gewisse Einsicht. Da Dice zum Beispiel bis jetzt unfähig war, die Startzeit auf offiziellen Servern festzulegen, sind viele schon am Spielen, während andere noch connecten. Somit sieht man häufig Spieler, die mit einem Flugzeug die Spawnpunkte ala Flugzeugträger angreifen, ohne dass sich diese Spieler wehren können.

Was erfahrenere Spieler auch unter dem Begriff Basereaping kennen, ist für viele Spieler ganz normaler Alltag. Beim Run auf virtuelle Punkte ist es für diese Leute nebensächlich, dass die X-Base mit einem X gekennzeichnet ist.
Auch ist es nebensächlich, ob dieses vom Spielprinzip so angedacht ist. Alles was die Software zulässt, wird ausgenutzt. *Hauptsache die Punkte stimmen* Dafür gibt es auch diverse andere Beispiele, die ich hier nicht näher erörtern möchte.

Bei Counterstrike:Source sieht man fast nur noch Spieler, die im Minutentakt /statsme oder /pskill in den Chat schreiben. Mit diesen Befehlen lassen sich die Statistiken für den Spieler per Chatbefehl abrufen und einsehen. Und natürlich legen auch hier viele Spieler ihr Spielweise auf die Statistiken aus. Im Gegensatz zu vielen anderen Gamemodis ala CTF oder ASS, sind viele Maps bei CS auf einem Publicserver sehr unausgeglichen.

Typische Beispiele hierfür sind Assault oder Dust. Während sich Dust sehr CTlastig spielt, ist Assault eine T Map, wie sie unausgeglichener eigentlich gar nicht mehr sein kann. Und hier frage ich mich, ob es wirklich kaum noch Spieler gibt, die einen gewissen Anspruch haben. Viele Spieler warten minutenlang in der Warteschleife, bis ein Platz auf der leicht zu spielenden Seite frei wird. Auf der Gegenseite könnten sie ja ihre Stats versauen.

Oft spielen sie dann auf der leichten Seite sogar mit 2-3 Mann mehr und gieren nach ihren Statistiken. Und hier werfe ich die Frage in den Raum, was diese Statistiken wert sind? Ist es das wert, dass Fairplay und Spielspass unter diesem Einfluss leiden? Was ist ein Rankingsystem wert, in dem sich Spieler ihre Orden und Statistiken ermogeln? Ist es nicht peinlich, wenn man das Team welches verliert verlässt, um dann ins Winteam zu joinen? Ist die Herausfordeung nicht grösser, wenn man seine Gegner nicht wie die "Hasen abschlachtet"?

Manche Leute sind schon so krank, dass sie einen Server verlassen, wenn sie verlieren, ihre KD und somit ihre Statistiken darunter leiden. Wissen diese Menschen eigentlich noch was echter Spielspass ist?

Ich könnte es mir leicht machen und behaupten, dass das alles die Schuld der ganzen Kids wäre. Allerdings sind auch viele ältere von dem Wahn gefangen, den das Statsspielen mitsichbringt. Früher habe ich selbst mal auf Stats gespielt und dennoch erging es mir wie zahlreichen Freunden von mir. Für uns war es in erster Linie immer wichtig, sich mit den Besten auf einem Server zu messen. Zahlreiche Spieler mit denen ich im laufe der Jahre durchs Net gegangen bin, hatten diesen Codex.

Nein, damit möchte ich nicht klarstellen, was für ein toller Hecht ich doch bin.
Diesen Codex hatten bis vor wenigen Jahren noch sehr viele Spieler und ich vermisse das 2005/2006 etwas. Ich kann einfach nicht nachvollziehen, dass alle Werte die Spieler meiner Spezies erlernt haben, heute gar nichts mehr wert sind.

Ganz leugnen lässt sich ein Treffen der Generationen ja dann doch nicht. Ist es doch nur die Unreife die viele Spieler an den Tag legen? Müssen sie einen gewissen Codex erst erlernen? Wenn ja, warum trifft man immer weniger Menschen mit einem Ehrencodex? Ich behaupte immer, dass man beim Online-spielen oft ein Spiegelbild unserer Gesellschaft erlebt. Sind es gesellschaftliche Probleme, die viele Menschen die Flucht in virtuelle Statistiken und eine Traumwelt antreten lassen? Genaugenommen weiss ich es selbst nicht genau. Nur haben in Zeiten von Flaterates die Missstände beim Online-spielen besonders in den letzen 2-3 Jahren massiv zugenommen.

Da spricht eine heranwachsende Generation von eSports, verfolgen ihre Popstars bei Giga und wenn es darauf ankommt, lassen viele Spieler einen gewissen Sportsgeist vermissen. Wenn ihr auf dem Bolzplatz Fussball spielt, werden doch auch immer faire Teams gemacht. Und wisst ihr woran das liegt? Genau, es gibt dort keine Statistiken und es zählt der Spielspass. Wobei ich mir sicher bin, dass viele schon gar nicht mehr wissen, wie ein Bolzplatz aussieht.

Warum dieser Text?
Nun, zum einen wollte ich einmal meinen Unmut aussprechen. Es ist verdammt schade, was viele Spieler aus meinem/eurem Hobby gemacht haben. Dabei verkennen sie leider oft, was sie aus ihrem eigenen Hobby machen. Klingt kompliziert, ist aber so. Zum anderen interessiert mich natürlich wie immer eure Meinung zu der Thematik.

by jAy|gee©

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