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  1. #1
    Schnitz
    Gast

    Slackware in VMWare angetestet

    Hallo,

    da Ich bis jetzt eigentlich nur RedHat/Fedora und Gentoo einsetze, dachte Ich mir Ich teste mal Slackware an. Hab das ganze in einer VMWare gemacht. Darum sage Ich auch nichts zur Performance, da VMWare diese doch stark verzerrt.

    Installation:
    fdisk => setup starten => durchklicken => booten

    Positiv:
    War alles leicht verständlich und das System lief auch gleich. Partitionieren selber mit fdisk und nicht mit grafischem Tool.
    xorgsetup ausgeführt, auto detection gemacht und der X läuft. Nur das Keyboard musste in der xorg.conf noch auf deutsch gedreht werden.
    die textbasierten config tools sind leicht zu bedienen und erfüllen ihren Zweck. die erzeugten configs scheinen (was ich bis jetzt so sehe) gut kommentiert und sauber strukturiert zu sein.

    Negativ:
    Beim Auswählen der vorkonfigurierten Kernel ist aber leider nicht ersichtlich wo denn der Unterschied zwischen scsi.s, scsi2.s oder scsi3.s. Im richtigen Einsatz daheim wird der Kernel aber eh selbst gebacken. Namen der Config Tools sind dumm gewählt, setup-xorg, setup-net wären besser namen als netsetup und xorgsetup (wegen TAB completion). So hätte man sofort einen überblick für was es config tools gibt.



    Also es scheint bis jetzt alles gut zu laufen. Morgen werde Ich mal schauen was es so an guten Paketmanagern gibt. Vielleicht hilft der Bericht ja einigen die immer gefragt haben "Was ist dieses Slackware eigentlich?"


  2. #2
    edgewalker
    Gast
    Du kannst bei der Installation übrigens auch cfdisk nehmen. Viel bequemer.

    Und ja, man kann bei der Slackware-Installation praktisch garantiert nichts falsch machen. Es ist danach zwar nicht unbedingt sämtliche Hardware gleich am Start, aber dafür ist es praktisch unmöglich, dass die Installation mal irgendwie verhindert wird. Solche Sachen wie "Installer friert ein", "Bildschirm bleibt dunkel" etc die man schonmal über Systeme mit bunteren vollautomatischen Installatoren hört gibt es bei Slackware ganz einfach nicht.

  3. #3
    Benutzerbild von vogelmann
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    hi @ schnitz. hab ne knappe woche vorsprung vo dir

    swaret ist als paketmanager ganz schick. einizger, mir bisher aufgefallener "nachteil": die anzahl der vorhandenen pakete ist scheins nicht so groß wie bei debian oder gentoo. für einige programme (zb ace of penguins, siehe letztes bild) waren doch schon so einige verrenkungen notwendig.
    ansonsten: ich hätte dir auch einfach cfdisk empfohlen. imho das nutzerfreundlichste wo gibt <.

    ps: da ich zu faul war, irgendwie die festplatten in die vmwaresession richtig einzubauen, lasse ich schlichterweise auf dem host-os einen ftpserver laufen - nicht wirklich schön, funktioniert aber.
    €dit: mehr fragen meinerseits gibt es eventuell nächste woche; klausuren eben :_
    Original geschrieben von Oldfag
    solange x nicht gefixt wird, ist linux keine ernsthafe konkurrenz zu ms/apple in sachen desktop.
    Original geschrieben von badct|iceman
    zusätzlich kann das macbook dank dem 64bit system die stärken des dualcore cpus komplett ausnutzen und die last besser verteilen.

  4. #4
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    Für die Pakete die es nicht im Tree gibt, kannst du bei linuxpackages.net nachforschen, ob es sie da gibt. Falls sie dort auch nicht zu finden sind -> Source herunterladen -> ./configure && make und dann als root checkinstall ausführen. Damit wird es ein *.tgz Paket, welches du dann mit removepkg auch jederzeit wieder sauber entfernen kannst.

    swaret + linuxpackages + checkinstall = 100 % satisfaction
    To follow the path:
    look to the master,
    follow the master,
    walk with the master,
    see through the master,
    become the master.

  5. #5
    1337 gamestar-kiddie
    Gast
    Von slackins, einem grafischen package-tool für slack, ist vor kurzem version 2.0 rausgekommen [ http://slackins.sourceforge.net/ ]. Vielleichts gefällt ja jemanden.

    Wegen slackware-config-scripts:
    alias slack-boot='makebootdisk'
    alias slack-font='setconsolefont'
    alias slack-lilo='liloconfig'
    alias slack-mouse='mouseconfig'
    alias slack-net='netconfig'
    alias slack-ppp='pppsetup'
    alias slack-time='timeconfig'
    alias slack-xfree='xfree86setup'
    alias slack-xorg='xorgsetup'
    alias slack-xwm='xwmconfig'

    Wenn man erstmal mit slackware und den configs vertraut ist braucht man die scripts ohne hin nicht mehr.

  6. #6
    1337 gamestar-kiddie
    Gast
    sry, hab mich verklickt. bitte löschen.

  7. #7
    Schnitz
    Gast
    swaret oder slapt-get mögen ganz praktisch sein, aber ich habe keine große motivation mir die ganzen abhängigkeiten von hand zusammenzusammeln. emerge ist in diesem punkt einfach unschlagbar, da gibt es recht aktuelle ebuilds (packages) für fast alles.

    gibt es da evtl. noch möglichkeiten zusätzliche quellen für packages anzugeben, wie evtl. bei apt-get?

  8. #8
    Benutzerbild von vogelmann
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    man beachte in diesem zusammenhang bitte auch folgenden post:
    http://forum.ingame.de/quake/showthr...20#post2719720
    Original geschrieben von Oldfag
    solange x nicht gefixt wird, ist linux keine ernsthafe konkurrenz zu ms/apple in sachen desktop.
    Original geschrieben von badct|iceman
    zusätzlich kann das macbook dank dem 64bit system die stärken des dualcore cpus komplett ausnutzen und die last besser verteilen.

  9. #9
    Benutzerbild von ap0calypse
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    @ Schnitz:

    ähm .. swaret sucht nacht Abhängigkeiten
    To follow the path:
    look to the master,
    follow the master,
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    see through the master,
    become the master.

  10. #10
    Schnitz
    Gast
    ja aber wenn swaret gar kein mplayer pakat hat...dann kann es auch nicht nach den abhängigkeiten suchen...

    es ist einfach nervig nach paketen suchen (google) zu müssen...

    mir geviel eben slackware bis jetzt echt gut, was ich ja am anfang schon sagte, aber eine gute paketverwaltung ist auch wichtig. gentoo habe ich jetzt bald 2 jahre und portage ist einfach geil. mit binärpaketen wäre es sogar noch besser. slackware hat nette config tools, eine einfache installation und binärpakete.

    deswegen meine frage: gibt es zusätzliche paketquellen die ich in den swaret/slapt-get configs angeben kann und so mehr pakete habe? bei apt-get für fedora gibt es da ja zum beispiel den fedoratracker wo man zusätzliche quellen für pakete findet.

    Code:
    root@slacktest:~# swaret --install mplayer
    swaret 1.6.2-1
    
    Listing available Packages matching Keyword: mplayer...
    
    No available Packages found matching Keyword: mplayer!
    
    root@slacktest:~# swaret --search mplayer 
    swaret 1.6.2-1
    
    Listing available Packages matching Keyword: mplayer...
    
    No available Packages found matching Keyword: mplayer!
    root@slacktest:~# swaret --search glibc  
    swaret 1.6.2-1
    
    Listing available Packages matching Keyword: glibc...
    glibc-2.3.2-i486-1 (14082 kB) [Status: NOT INSTALLED (Installed: glibc-2.3.2-i486-6)]
    glibc-debug-2.3.2-i486-1 (29699 kB) [Status: NOT INSTALLED]
    glibc-i18n-2.3.2-noarch-1 (6553 kB) [Status: NOT INSTALLED]
    glibc-profile-2.3.2-i486-1 (21854 kB) [Status: NOT INSTALLED]
    glibc-solibs-2.3.2-i486-1 (1024 kB) [Status: NOT INSTALLED (Installed: glibc-solibs-2.3.2-i486-6)]
    glibc-zoneinfo-2.3.2-noarch-1 (273 kB) [Status: NOT INSTALLED (Installed: glibc-zoneinfo-2.3.2-noarch-6)]
    
    root@slacktest:~#

  11. #11
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    so, ich hab jetzt mal noch fix opera installiert. reagiert auch deutlich schneller und macht eh mehr spaß q:
    wenn du das auch mal testen willst: ich hab das tar.gz für redhat 9 genommen und an sich ohne probleme den installer laufen lassen können.
    die einzige fehlermeldung war folgende:
    Code:
    fehlermeldung fällt aus, da ich nicht genau weiß, wie ich im xterm herumscrollen kann
    ich hab sie einfach mit ja bestätigt und weitergemacht.
    ps: an den schriften habe ich ein wenig herumgespielt
    bild

  12. #12
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    wegen des "problems" mit dem scrollen habe ich mir aterm mittels configure/make/checkinstall installiert.

    problem: will ich eine datei mittels vi (also zb vi /etc/X11/xorg.conf) bearbeiten, wird nur crap in form eines leeren terminals angezeigt (nur zeilenhinweise sind vorhanden). rumtippen auf den pfeiltasten produziert lustiges piepen seitens meines rechners.
    will ich die datei hingegen mit vim starten ( vim /etc/X11/xorg.conf), kann ich zumindest im dokument hin- und herscrollen. im insertmodus produziert es aber irgendwelche crapzeichen bei pfeiltasteneingaben.

    das vi-problem besteht nur im aterm. mit xterm geht es anstandslos. das vim-problem existiert auch im xterm.
    fyi: vi => elvis; vim => vim

    hat jemand ne anregung zur problemlösung?
    danke
    Original geschrieben von Oldfag
    solange x nicht gefixt wird, ist linux keine ernsthafe konkurrenz zu ms/apple in sachen desktop.
    Original geschrieben von badct|iceman
    zusätzlich kann das macbook dank dem 64bit system die stärken des dualcore cpus komplett ausnutzen und die last besser verteilen.

  13. #13
    1337 gamestar-kiddie
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    Auf was ist $TERM gesetzt? Setz die variable evtl mal auf "xterm" oder "rxvt".

  14. #14
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    r0bert@slack ~> echo $TERM
    rxvt


    habe es jetzt in der .bashrc auf xterm gesetzt.
    wenn ich das terminal nun mit dem starterbutton der xfce-leiste starte, dann passt auch alles wunderbar. nur wenn ich "aterm" in einem terminal eingebe, so startet ein xterm. wie verhindern?
    Original geschrieben von Oldfag
    solange x nicht gefixt wird, ist linux keine ernsthafe konkurrenz zu ms/apple in sachen desktop.
    Original geschrieben von badct|iceman
    zusätzlich kann das macbook dank dem 64bit system die stärken des dualcore cpus komplett ausnutzen und die last besser verteilen.

  15. #15
    Schnitz
    Gast
    ja aber das ganze zeug mit configure, make und checkinstall ist einfach zuviel aufwand. ich will mich bei einer distri nicht mit nutzlosem befehle-eintippen beim installieren von software rumschlagen. nicht das ich nicht fähig wäre was aus den sourcen zu installieren, aber wenn man für jede zweite applikation dependencies suchen muss und für vieles kein paket zur verfügung steht, dann fällt slackware für mich leider flach. ansonsten ist die distri aber cool.

  16. #16
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    alt
    Original geschrieben von Oldfag
    solange x nicht gefixt wird, ist linux keine ernsthafe konkurrenz zu ms/apple in sachen desktop.
    Original geschrieben von badct|iceman
    zusätzlich kann das macbook dank dem 64bit system die stärken des dualcore cpus komplett ausnutzen und die last besser verteilen.

  17. #17
    Benutzerbild von vogelmann
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    keiner ne idee?
    Original geschrieben von Oldfag
    solange x nicht gefixt wird, ist linux keine ernsthafe konkurrenz zu ms/apple in sachen desktop.
    Original geschrieben von badct|iceman
    zusätzlich kann das macbook dank dem 64bit system die stärken des dualcore cpus komplett ausnutzen und die last besser verteilen.

  18. #18
    edgewalker
    Gast
    Das hängt wohl irgendwie mit termcap und Co zusammen.. aber frag mich bloss nicht nach Details.

  19. #19
    Benutzerbild von vogelmann
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    ist an sich schade, weil: rockt scho q:
    ich werde derweil auf gvim und NEdit ausweichen

    btw: andere haben offensichtlich ähnliche probleme
    Original geschrieben von Oldfag
    solange x nicht gefixt wird, ist linux keine ernsthafe konkurrenz zu ms/apple in sachen desktop.
    Original geschrieben von badct|iceman
    zusätzlich kann das macbook dank dem 64bit system die stärken des dualcore cpus komplett ausnutzen und die last besser verteilen.

  20. #20
    pete2
    Gast
    Original erstellt von Schnitz
    ja aber das ganze zeug mit configure, make und checkinstall ist einfach zuviel aufwand. ich will mich bei einer distri nicht mit nutzlosem befehle-eintippen beim installieren von software rumschlagen. nicht das ich nicht fähig wäre was aus den sourcen zu installieren, aber wenn man für jede zweite applikation dependencies suchen muss und für vieles kein paket zur verfügung steht, dann fällt slackware für mich leider flach. ansonsten ist die distri aber cool.
    Sorry, aber installierst du wirklich jeden Tag neue Software? Wenn ich MPlayer haben möchte, dann genügt ein ./configure;make;checkinstall auf einem frisch installierten Slackware, da muss ich gar nicht nach Abhängigkeiten suchen.

  21. #21
    Schnitz
    Gast
    nicht täglich, aber ich will mich nicht mit abläufen befassen die ich schon verstanden habe und die sich fast perfekt automatisieren lassen wie man an portage (gentoo paketverwaltung) sieht.


    einfaches beispiel, mplayer updaten:

    Slackware:
    1.)mplayer ziehen
    2.)./configure && make && checkinstall make install

    Gentoo:
    1.) a) emerge mplayer (falls ich nur den mplayer updaten will)
    b) emerge -u mplayer (falls ich alle abhängigkeiten auch updaten will)

  22. #22
    Benutzerbild von vogelmann
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    ich wollte gerade freetype neu kompilieren, damit ich diese "hinted" option für true-type fonts nutzen kann.
    (die fonts habe ich mir mittels eines von suse geklauten und überarbeiteten scriptes installiert.)nur leider kommt beim neukompilieren quark raus. irgendwie bekomme ich als fehlermeldung von configure/make immer irgendwelche "unix"-umgebungsvariablen zurück
    hat das hier schon mal jemand (erfolgreich) gemacht und kann dazu was sagen?
    Original geschrieben von Oldfag
    solange x nicht gefixt wird, ist linux keine ernsthafe konkurrenz zu ms/apple in sachen desktop.
    Original geschrieben von badct|iceman
    zusätzlich kann das macbook dank dem 64bit system die stärken des dualcore cpus komplett ausnutzen und die last besser verteilen.

  23. #23
    Benutzerbild von SepteraCore
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    Man kann Quellen hinzufügen bei swaret.
    Z.B. ist es möglich die Server von linuxpackages.net mit einzubinden, dann dürfte die Anzahl der verfügbaren Pakete deutlich höher ausfallen.
    Kommt in die swaret.conf, wenn ich mich richtig erinnere.
    http://www.linuxpackages.net/mirrors.php
    [small]Signatur[/small]

  24. #24
    Schnitz
    Gast
    das klingt sehr gut

    werde ich gleich mal ausprobieren und dann bescheid geben

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