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Thema: elephant

  1. #1
    Benutzerbild von cts
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    elephant

    da ja bald die de-veröffentlichung auf dvd ansteht, hab ich mir mal ein paar user-reviews etc. angeschaut... jedenfalls interessiert mich der film brennend, obwohl sich an ihm die geister scheiden, die einen finden sehr langweilig und doof, die anderen interpretieren wieder die dollsten sachen rein :>

    wer will n bissel drüber erzählen?!

    hier noch der trailer für die, die ihn noch nicht kennen (sollte hier eigentl. keine geben...) mir läufts beim trailer immer eiskalt den rücken runter


  2. #2
    Gast
    Gast
    Hab ihn damals in der Sneak gesehen und kopiere einfach mal mein Review von damals, das ich in ein anderes Forum gepostet habe:

    Wie man vielleicht schon an der Inhaltsangabe sehen kann dreht es sich bei "Elephant" um das Thema "Schulmassaker". Davon bekommt der Zuschauer aber erst relativ spät Wind. Erst als einer der Hauptdarsteller mal kurz aus der Schule geht und die beiden Typen sieht kann man ahnen worum es sich dreht. Der Film ansich ist "halbdokumentarisch", d.h man verfolgt im wahrsten Sinne des Wortes die Darsteller bei ihrem täglichen Leben in der Schule. Man erlebt so immer den selben Zeitabschnitt aus einer anderen Perspektive, von denen es ca.7 gibt.
    An der Art der Filmaufnahmen werden sich die Geister scheiden. Bei der Beobachterposition des Zuschauers kann es nämlich mitunter schonmal vorkommen, dass man einem Charakter einfach mal 2-3 Minuten lang die Schulgänge "hinterher läuft". Auf Action oder gar Unterhaltung ist der Film sowieso nicht aus. Es wird beobachtet, nichts weiter. Keine Beschönigung, keine Wertung, keine Beantwortung etwaiger Fragen. Kompromisslos; schonungslos.
    Aber genau das stieß mir hier und da etwas bitter auf wenn sich der Regisseur doch etwas zu weit in die Klischeeecke wagt. Wenn man zB die Attentäter sieht wie sie ihre neuen Waffen testen, Nazidokus anschauen oder EgoShooter spielen. Hier hätte es mir besser gefallen, wenn man, wie wohl eigentlich gewollt, nicht noch die "Gewaltspiele sind Schuld" - Sager etwas in ihrer Haltung bekräftigt hätte. Nichtsdestotrotz ein gut inszenierter, schonungsloser Film, der bestimmt viel diskutiert werden wird.

  3. #3
    Benutzerbild von EaSy2kIlL
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    Der Film interessiert mich auch ziemlich. Der Trailer und die Aufmachung machen jedenfalls Lust auf mehr.

  4. #4
    Benutzerbild von Rhyn
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    Original erstellt von Angelsson
    Wie man vielleicht schon an der Inhaltsangabe sehen kann dreht es sich bei "Elephant" um das Thema "Schulmassaker". Davon bekommt der Zuschauer aber erst relativ spät Wind. Erst als einer der Hauptdarsteller mal kurz aus der Schule geht und die beiden Typen sieht kann man ahnen worum es sich dreht. Der Film ansich ist "halbdokumentarisch", d.h man verfolgt im wahrsten Sinne des Wortes die Darsteller bei ihrem täglichen Leben in der Schule. Man erlebt so immer den selben Zeitabschnitt aus einer anderen Perspektive, von denen es ca.7 gibt.
    An der Art der Filmaufnahmen werden sich die Geister scheiden. Bei der Beobachterposition des Zuschauers kann es nämlich mitunter schonmal vorkommen, dass man einem Charakter einfach mal 2-3 Minuten lang die Schulgänge "hinterher läuft". Auf Action oder gar Unterhaltung ist der Film sowieso nicht aus. Es wird beobachtet, nichts weiter. Keine Beschönigung, keine Wertung, keine Beantwortung etwaiger Fragen. Kompromisslos; schonungslos.
    Aber genau das stieß mir hier und da etwas bitter auf wenn sich der Regisseur doch etwas zu weit in die Klischeeecke wagt. Wenn man zB die Attentäter sieht wie sie ihre neuen Waffen testen, Nazidokus anschauen oder EgoShooter spielen. Hier hätte es mir besser gefallen, wenn man, wie wohl eigentlich gewollt, nicht noch die "Gewaltspiele sind Schuld" - Sager etwas in ihrer Haltung bekräftigt hätte. Nichtsdestotrotz ein gut inszenierter, schonungsloser Film, der bestimmt viel diskutiert werden wird.
    Danke für die Inhaltsangabe, hört sich interessant an. Wohl so ähnlich wie Bowling for Colombine?
    Trailer kann ich leider nicht sehen (funzt irgendwie nicht)

  5. #5
    Ri-Du
    Gast
    also ich fand den film schockierend, allerdings auch sehr klischeehaft (obwohl der regisseur gerade das nicht ausdrücken wollte).
    z.b. wird wieder irgendwie alles auf computerspiele geschoben - oder ich habe es missverstanden. aber schon allein wie die spiele dargestellt werden: stupider töten, absolut sinnlos und monoton. unrealistisch.

    trotzdem lohnt sich der film! schon allein weil man zu 70% rücken sieht ist es mal was anderes. und das ende ist krass...

  6. #6
    Ri-Du
    Gast
    Original erstellt von Rhyn
    Wohl so ähnlich wie Bowling for Colombine?
    eigentlich rein gar nicht
    BfC war ja eine dokumentation, elephant ist eine fiktionale geschichte, auch wenn sie auf realen vorfällen basiert.
    der film hat einen dokumentarischen charakter weil die kamera die protagonisten bei ihren alltäglichen arbeiten in- und außerhalb der schule beobachtet. aber als reine dokumentation sit er auf keinen fall zu betrachten!

  7. #7
    Benutzerbild von Rhyn
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    Original erstellt von ri-du
    eigentlich rein gar nicht
    BfC war ja eine dokumentation, elephant ist eine fiktionale geschichte, auch wenn sie auf realen vorfällen basiert.
    der film hat einen dokumentarischen charakter weil die kamera die protagonisten bei ihren alltäglichen arbeiten in- und außerhalb der schule beobachtet. aber als reine dokumentation sit er auf keinen fall zu betrachten!
    Danke!
    Da bin ich ja mal gespannt.
    Kommt der Film normal oder ist das auch so n Film wie "Supersize me" der kaum in den Kinos gezeigt wird?

  8. #8
    Ri-Du
    Gast
    der film lief schon im kino, irgendwann april oder mai glaub ich.

    dvd:
    http://www.dvd-inside.de/db/details.php?id=13465

  9. #9
    Benutzerbild von Rhyn
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    Original erstellt von ri-du
    der film lief schon im kino, irgendwann april oder mai glaub ich.

    dvd:
    http://www.dvd-inside.de/db/details.php?id=13465
    Oh hab ich garnicht mitbekommen (damals). Danke für den Tipp.

  10. #10
    Benutzerbild von nois
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    sehr schoene kameraperspektiven dabei
    jeder erzählt seine eigene geschichte
    schon interessant aber die langeweile überwiegt dann doch den positiven aspekten

  11. #11
    Benutzerbild von Gustavo
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    Original erstellt von gord0n
    sehr schoene kameraperspektiven dabei
    jeder erzählt seine eigene geschichte
    schon interessant aber die langeweile überwiegt dann doch den positiven aspekten
    Ich fand den garnicht so langweilig. Der Regisseur (Gus van Sant glaub ich) hat den Schnitt so clever konzipiert, dass es eigentlich nicht schwer war, der Story zu folgen, weil die Handlung eigentlich überraschend bleibt...

  12. #12
    Benutzerbild von cts
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    beim durchstöbern des netzes nach reviews zur dvd bin ich noch auf einen weiteren film gestossen, mit ähnl. inhalt: http://www.zerodaythemovie.com hoffe das er das thema genauso neutral behandelt ... trailer war schon ganz nett

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