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  1. #1
    cirad
    Gast

    Empfehlungen #11

    Ate One - Delivered (Disco, Disco-House)
    iD.EOLOGY, iD.018

    Mit recht seichten Klängen kommt Ate Ones EP daher, ohne experimentelle Ausreißer, die einen fordern würden. Und so können die neun Lieder, die irgendwo zwischen Disco und Disco-Haus rangieren, problemlos den Hintergrund beschallen, ohne zu stören. Ein Gesamtpaket gibt es leider nicht, so daß die Lieder einzeln von der Label-Seite geladen werden müssen. Wer sich die Mühe nicht machen will, kann ein Werkzeug wie wget einsetzen, das automatisch alle Lieder herunterläd:
    wget -r -l1 --no-parent -A.ogg -nd ftp://ftp.scene.org/pub/music/groups/ideology/id018/

    DJ Norman - Plastik statt Jute (Techno)
    Broque, brq14

    Wer das Stammheim Kassel kennt, der kann vielleicht etwas mit DJ Norman anfangen. Auch die fünf Titel auf dieser Veröffentlichung klingen nach Stammheim, was sie besonders sympathisch macht – um der guten alten Zeiten willen, obwohl ich mich nicht mehr gerade großer Anhänger dieser Musik bezeichnen kann. Gut gefällt mir „Die Qual von Minimal“; Minimal kommt es daher, doch von Qual keine Spur. Wer Schranz erwartet, ist hier falsch.

    Tribe Of Astronauts - Remote Missive (Ambient, Drones)
    Webbed Hand, wh067

    Ich dachte, diese Veröffentlichung von Tribe Of Astronauts - oder überhaupt etwas dieses Projektes - hätte ich bereits empfohlen, doch davon ist hier keine Spur zu entdecken. Wie kann das sein, wo mir das Projekt so gut gefällt? Das muß ich dringend nachholen:

    Welche Personen hinter dem Projekt Tribe Of Astronauts stecken, ist unbekannt, aber sie scheinen einen ausgeprägten Sinn für ambienten Minimalismus und einschläfernde Monotonie zu haben, womit diese Veröffentlichung grob umrissen wäre. Tatsächlich darf man in den sechzig Minuten keinerlei Fortschritt und Veränderung erwarten, denn dann würde man enttäuscht. Doch kommen wir zu Details.

    Ein Meer aus weißem Rauschen unterschiedlicher Intensivität, tiefem Dröhnen und einem Geräusch, das an irgendetwas zwischen regelmäßig vorbeifliegenden Düsenjägern und brandenden Wellen erinnert, schafft eine abstrakte Atmosphäre ohne Schnickschnack und begleitet den Hörer von Anfang bis Ende. Damit muß man sich auch begnügen, denn man findet nur sehr wenig mehr. So langweilig und unspektakulär das klingt, so funktional ist es, weshalb Remote Missive zum Zuhören sicherlich nicht zu empfehlen, aber zum Ausspannen oder auch zum Einschlafen umso mehr geeignet ist.

    Ambient Mutations: Volume 24 (Dark Ambient)
    Archive.org

    Es klingt so, als würde jemand eine Holzstange über das Gestänge einer rostigen Wendeltreppe in einem alten leerstehenden Fabrikgebäude ziehen und gelegentlich dagegenschlagen. Ein wenig erinnert es aber auch an Gewitter, obwohl die Geräusche gänzlich anders klingen. Es sind vielmehr die ruhigen Stellen, denen selten und plötzlich laute folgen; wie der Stille in einer Gewitternacht, die plötzlich von lautem Grummeln durchzogen wird. Damit wären die 70 Minuten der 24. Ambient Mutations beschrieben, denn Minimalismus und Monotonie werden wieder großgeschrieben.


  2. #2
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    QLive Nick
    pq_CadEx
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    Endlich mal wieder was los hier.
    janit0r: "ich baller den in den kopp MIT RAKETEN und mit SCHROT und mit PROJEKTILEN dass die HEIDE WEINT"

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