Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 1 bis 30 von 38
  1. #1
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267

    Ich mache zu viele Threads auf.Ich poste ab jetzt alle meine Belange in diesem Thread

    Zum Start reposte ich mein Klapsen Tagebuch aus dem Literaturforum:

    Die Toilette ist verstopft. Kot quillt auf den Boden. Ich habe Termine, der Duschabfluß spuckt Scheiße. Augen zu und durch. Die erste Dusche seit Monaten. Mal wieder zum Arzt. Fraglich ob man mir helfen kann. 27, wohnhaft bei den Eltern, Studiumabbrecher. Erster Suizidversuch mit 19. Es wird wieder Zeit. Arzt oder Grab. Mein Vater fährt mich. Depressionen und Angstattacken. Einen Führerschein gibt das nicht her. "Wartest du im Auto?","Lass dir Zeit.". An der Rezeption gibt es ein tadelndes:" Letzte mal vor 2 Jahren hier gewesen? Bitte nehmen Sie Platz." Der Warteraum ist voll. Ich fühle mich beobachtet. Schwitzen. Literweise. Der Geruch von Angstschweiß füllt den Raum. Die Zeit scheint still zu stehen. Meine Kleidung ist durchnässt. Endlich. "Herr Baum!". "Sie haben zugenommen. Wie kann ich ihnen helfen?". "Ich bin am Ende, meine Gedanken kreisen nur noch darum wie ich mir das Leben nehmen kann. Studiumabbruch,Lebensabbruch und keine Zukunft mehr." "Sie sind doch noch jung." "Es wird niemals besser werden, das Beste wäre wieder in die Klinik zu gehen.". Überweisung. Ich packe meinen Koffer. In der Klinik weist man mich ab, es ist kein Notfall. Warteliste. Im folgenden Monat bin ich keinen Tag nüchtern, jeder Tag könnte der letzte in Freiheit sein. Meine Leber ist mir undankbar. Ich warte. Wann kommt der Anruf? Ich warte. Bier. The Smiths. The Cure. Meine Tage. Ich verliere wieder die Hoffnung die mir die Aussicht auf die Klinik gegeben hat. Weihnachten zu Hause. Ich wäre lieber im Krankenhaus. Gefährliche Angelegenheit die Leute über Weihnachten auf der Warteliste stehen zu lassen. Man kennt ja die Statistiken. Betrunken hält man es aus. Ein guter Freund sagte mir mal, Alkohol sei ein optimales Mittel gegen Depressionen wenn man einfach nicht nüchtern wird, aber Leute sterben halt daran. Ich bin Leute. Nüchtern werden wäre mein Tod. Sylvester. Noch kein Anruf. Haben wohl alle Urlaub. 4. Januar. Endlich.

    Ich war ein merkwürdiges Kind. Angst vor sozialen Kontakten. Endlose Gedankenkreise. Alles ist schlimm. Ein von mir ausversehen umgeworfener Bauklotzturm im Kindergarten? Nächtelanges wachliegen und Vorwürfe. Ich rede mit niemanden weil mich alle hassen, sage ich mir. Sprachstörungen. Kindergarten. Schule. Stumm. Schwitzen. "Warum fängt der immer an zu stinken?". Angstschweiß. Eine Handvoll Leute mit denen ich reden kann. Ich verstehe nicht warum. Manchmal ist da einfach eine Person die nicht anderes ist als die anderen, aber ich kann reden. Wir fangen mit 16 an uns jeden Abend zu treffen und zu trinken. Ich verbinde Alkohol mit dem Vermögen frei reden zu können. Nur bei dieser Person. Wege trennen sich, ich trinke weiter, das Reden verschwindet. Mit 19 war alles vorbei. Schlaftabletten, Antipressiva, Vodka. Mein Vater hört Geräusche und bricht die Tür auf. Ich wache Tage später im Krankenhaus auf, mit Handketten und Fußketten an das Bett gebunden. Ich hatte wohl randaliert. Mitten in der Nacht, dunkel, gefesselt. Ich war mir sicher ich wäre in der Hölle. Meine Augen gewöhnen sich langsam an die Dunkelheit, ich sehe einen Apfel vor mir. In der Hölle gibt es wohl keine Äpfel. Ich esse. Intensivstation, verkabelt. "Morgen geht es ihnen besser, Sie können nach Hause." Meine Eltern intervenieren. "Und Übermorgen liegt er wieder hier?". Man weist mich ein. Klapse. Horrorvorstellungen.


  2. #2
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Mir wird schlecht. "Zu den Bekloppten? Ich?" Ein Krankenwagen fährt mich hin. Ich schaue beschämt auf den Boden. Eine Nervenklinik am Rande der Stadt. Die Sanitäter setzen mich ab. "So, gleich geht es weiter.". Ich trage Lumpen. Ich setze mich. Neben mir meine Reisetasche. Die Eingangshalle macht mir Angst. Eine geschlungene Treppe führt zu den Stationen. AE,A1,A2,A3. Ein Arzt holt mich ab. A1 wird es also sein. Untersuchung. Hoher Blutdruck. Hoher Puls. Aufregung. EKG. Man weist mir ein Zimmer mit Beobachtungsluke zu. Ich soll ja keinen Unsinn machen. Ich bin alleine auf dem Zimmer. Erst mal auf das Klo. Ich drücke einen riesigen Klumpen raus. Man hatte mir Kohletabletten im Krankenhaus eingeworfen, ein Mittel gegen die Überdosis Pillen meines Suizidversuches. Kohlekot ist nicht angenehm. Aufnahmegespräch. "Und die Schlaftabletten hatten Sie von hier?". "Ich war Ambulant hier, richtig. Man verschrieb mir Schlaftabletten. Ich wollte lange schlafen und nahm alle auf einmal." "Ahem, über sowas macht man keine Scherze! Nehmen Sie Antidepressiva? Wir verschreiben ihnen jetzt Venlafaxin." Es dauert Wochen bis Antidepressiva Wirkung zeigen. Zuerst fühlt man sich noch dreckiger. Ich lebe mich nur schlecht auf der Station ein. Zum Glück ist der Fernsehraum gleichzeitig der Raucherraum. Ich ernenne diesen zu meinem Stammraum. Zigaretten stopfen und rauchen bestimmen meinen Tagesablauf. Frühstück, Mittagessen, Abendessen und rauchen. Besser geht es mir nicht. Ich werde zur Stationsschwester gerufen:"Es wird Zeit, Sie müssen sich Therapien auswählen.". Ich wähle Morgensport, Holzarbeiten und einen Lesekreis. Als Kind hatte ich gern gelesen, wird wieder Zeit damit anzufangen. Meine Eltern bringen mir einen John Clancy Roman mit. Mein erstes Buch seit Jahren. Die Chinesen marschieren in Russland ein. Scheiß Chinesen. Lesen wird für das nächste Jahrzehnt mein Leben bestimmen. So ein Krankenhausaufenthalt hat also auch seine guten Seiten. Ich bin schüchtern wie eh und je. Ich soll mich mehr in das Stationsleben einbinden. Abendbrotdienst. Spülmaschine an, Spülmaschine aus. Tischdecken. Ich setze mich zu anderen Patienten in den Fernsehraum. Simpsons wird jeden Abend geschaut. Ich habe keine Rasierer dabei. Mein Bart wird länger. Ein türkischer Mitpatient fragt mich ob ich Landsmann bin. Wochende. Meine Eltern versichern sie werden auf mich aufpassen. Ich bekomme Ausgang. Mönchengladbach verliert. Der Ausgang hat sich nicht gelohnt.

  3. #3
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Schlammig.Enger Weg. Der Weg ist eng. Sie geht voran. Sie redet über polnische Filme ohne sich umzuschauen. Ich schreite über den Dreck. Die Luft ist rein. Ein Treibhaus in der Ferne. Letzte Nacht hat es geregnet. Schritt für Schritt, nicht in den Schlamm treten. Ich berühre ihren Rücken. Sie bemerkt es nicht. Schlamm. Gehen wir durch den Wald oder nehmen wir die Straße? Wir nehmen die Straße, weit genug um nebeneinander zu gehen. Nach der halben Strecke zünden wir uns eine Zigarette an. Mein Feuerzeug klemmt. Sie geht weiter. Sie bemerkt, ich liege zurück. Sie wartet. Wir möchten Heim. Zurück zur Station. Wir sind geistig krank. Sagt man uns. Ich träume von ihr. Träumen ist schwierig.

    Wir kommen an. Wir setzen uns auf die Terasse und rauchen. Sie möchte in ihr Zimmer Yoga machen. Ich möchte auf mein Zimmer lesen. Wir trennen uns. Wir verhalten uns wie Fremde. Abendessen. Wir verhalten uns wie Fremde. Sie isst ein halbes Brötchen, Ich verschlinge Müsli. Diät. Wir rauchen. Netter Tag. Netter Tag.Ich kann nicht einschlafen. Ich lese über 100 Bücher während meines Krankenhausaufenthaltes. Ich kann nicht mehr. Ich möchte Bücher wieder lieb haben. Ich kann nicht mehr. Ich seh Sie in ihrem Abendkleid. Ich rauche. Sie raucht. Ich bin verliebt. Nette Brille. Ich mag deine Brille. Ich liebe dich.

    "Nett dich zu sehen Sebastian, dein Vater hat die Scheiße in deinem Bad entsorgt." "Es tut mir leid, ich hatte Angst etwas zu sagen. Danke für die Süßigkeiten! Wenn ich wieder zu Hause bin werde ich ein besserer Mensch sein.". Ich habe gelogen. Ich muss wieder zurück. Endlose Kreise. Ich lese gerne. Ich lebe gerne. Ich kann nicht leben. Warum? Fragt mich nicht. Endlose Kreise. Einmal drin, niemals raus. Schicksal? Sieht so aus. Zumindest kann ich lesen. Lesen ist schön.

    Ich habe letzte Nacht von ihr geträumt und bin zweimal aus dem Bett gefallen. ´Sie hat ihren Hut getragen. Sie war in meinem Alter. Sie hatte einen Freund. Mir war es egal. Ich habe noch nie jemanden zu einem Date gefragt. Ich habe Sie auf einen Kaffee eingeladen. Ich bin verliebt. Wir treffen uns. Ich bin glücklich.´ Sie schwimmt gerne. Ich bin Dick. Ich trinke zu viel. Ich kann nicht aufhören. Träume sind Träume. Ich bin bereit zugrunde zu gehen. Against the Day von Thomas Pynchon ist langatmig. Ich möchte lesen. Ich hänge fest. Ich lese alles zu Ende. Ich hänge fest. Mein Leben hat keine Aussicht mehr. Ich bin fast 30 Jahre alt. Ich habe alles versaut. Ich bin weinerlich. Bitte mach das es aufhört. Ich möchte reich sein. Ich will aufhören zu Träumen. Hier sind wir jetzt. Unterhalte mich.

    Frühsport. Ich fange ein Gespräch mit der jungen Praktikantin an. Sie ist süß. Wir reden. Meine Spaziergefährtin unterbricht uns. "Kannst du den Knoten an meinem Ärmel festbinden?" Ich knote den Knoten. Wir laufen im Kreis.Es regnet. Sport in der Halle. Wir rennen im Kreis. Massage Therapy. Mein Penis schwellt an. Wir bedanken uns für die Massage. Wir sind verhalten uns distant danach. Ich könnte mir in den Arsch treten. Bei mir klappt gar nichts. Ich hab nicht verstanden warum Sie mein Gespräch mit der Praktikantin unterbrochen hat. Ich denke zurück. Ich könnte mir in den Arsch treten. Ich mag Sport-Therapy. Ich geh gerne mit ihr spazieren. Sie baut Ton-Figuren für ihre Kinder.Ich koche. Ich mag Therapy. Kochen macht Spaß. Ich möchte nicht nach Hause. Ich bin Zuhause. Ich will zurück in die Klinik. Es ist gemütlich dort. Draußen ist böse. Ich trinke. Ich bin betrunken. Ich muss zurück. Ich sterbe. In der Klinik sind die Leute normal. Draußen ist es merkwürdig. Ich mag Sport-Therapy. Ich habe ihren Knoten geknotet.

  4. #4
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Über eine Mitpatientin die ich mochte:

    Frau Vila. Eine Mitpatientin aus dem Kongo. Ihr Cousin wohnt in Deutschland und irgendwie hat sie es in die Anstalt geschafft. Sie schläft gerne. Es gibt zwei Sessel im Hauptflur der Station, einer von diesen gehört Frau Vila, ob spät, ob früh, Frau Vila schläft, merkwürdige Schlafgeräusche amüsieren andere Patienten, wir haben sie alle lieb. Es ist schwer mit ihr zu reden, sie spricht Französisch am Telefon mit ihren Angehörigen, ihr Deutsch ist gebrochen, wir geben alle unser bestes um mit ihr zu kommunizieren. Sie ist kein gerngesehener Gast im Fernsehraum, so lustig ihre Schlafgeräusche im Flur erscheinen mögen, so nervig sind diese wenn man gerade eine Sendung schauen möchte. Sie hat 2 Handys und kommt mit keinem von diesen klar. Ich hatte nie wirklich mit ihr geredet, eines Tages erblickt sie mich im Flur, sie ist flüchtig wach. "Komm hier, guck, was ich machen.". Die Tastatursperre ihres Handys war an. Ich zeige ihr wie sie diese lösen kann. Ihre Tastatursperre lösen wird eine meiner Hauptbeschäftigungen für die nächsten Tage. Wir kommen ins "Gespräch". Nach etlichen Minuten von Wortfetzen die ich nicht verstehe kommen wir endlich zu der Einsicht, dass ihr ältester Sohn auch Sebastian heißt. Sie schließt mich in ihr Herz. "Sebastian, Sebastian, mein Sohn". Während wir "Das Dschungelcamp" schauen bemerkt ein gehäßiger Mitpatient während des auftretens von der Tochter von Roberto Blanco, dass diese die Frau Vila des Jungels sei. Alle lachen außer mir, ich habe Frau Vila ebenfalls ins Herz geschloßen. Ich versuche eingehender mit Frau Vila zu reden:" Heart of Darkness von Joseph Conrad spielt im Kongo, haben Sie dieses Buch gelesen" "Kongo" "Heart of Darkness, der Horror, der Horror" "Kongo großer Fluß". Wir kehren zurück zu unserer normalen Konversationsweise, für aussenstehende wahrscheinlich eher in der Kategorie Fantasiesprache anzuordnen. Ihr scheint es kalt zu sein in Deutschland. Sie lebt seit 4 Monaten im Krankenhaus und hat Aussicht auf Entlassung im Juni, wir verstehen uns. Ich bin geduldig und ich finde es interessant, was sie mir erzählen möchte, die Erkenntnis kommt früher oder später auch an. Sie vermisst Afrika, sie möchte zu ihren Kindern zurück, in Deutschland ist es kalt. Sie lebt auf, sie hat eine Diät gestartet, kein Mittagessen und nur Brot morgens und abends, sie verliert 3 Kilo in einer Woche, sie strahlt wie ich sie niemals zuvor gesehen habe. Ich sitze auf einem der Flursessel während des Wiegens, jeden Donnerstag werden alle gewogen, sie ist die Freude in Person und ruft "3Kilo" in meine Richtung. Ich gratuliere ihr.

  5. #5
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Über einen verschneiten Tag und weiteres:

    Ich stopfe für gewöhnlich, aber ich habe es mir angewöhnt für 1,90 Euro Cigarillos nebenbei zu kaufen. Diese gingen mir eines morgens aus. Draußen war es am Schneien und es zog sich eine gemütliche Stimmung durch die Station. Mona hat angefangen einen Schneeman zu bauen. Ich muss runter zur Sparkasse und zum Kiosk. Tobias fragt mich ob ich ihm eine Bildzeitung mitbringen kann, natürlich. Dana möchte über das Wochende nach Hause fahren. Sie bekommt ein Busticket der Klinik, wir verabreden uns, 9:30 Uhr gehen wir zusammen runter zu der Bushaltestelle und zum Kiosk. Ich bin nur leicht bekleidet, Dana ist im Schneesturm-Anzug. Wir watscheln durch den Schnee, sie erzählt mir von ihrem Sohn der in England wohnt, ich erzähle von meinen undichten Schuhen die meine Füße gefrieren lassen. Wir kommen nur langsam voran. Am Kiosk kaufe ich die Bildzeitung. Als wir unten an der Haltestelle ankommen fängt sie an ihr Ticket zu suchen. Nicht auffindbar. Sie sagt, sie hätte das Ticket wahrscheinlich bei dem herausziehen ihrer Handschuhe verloren. Wir gehen unseren Weg auf und ab und versuchen das Ticket im dicken Schnee zu finden. Eine Aufgabe der wir nicht gewachsen sind. Wir gehen zusammen zurück zur Station und Dana muss den Pflegern beichten das Busticket verloren zu haben, die Pfleger nehmen dies locker, aber Dana kommt dieses Wochende doch nicht in ihre Wohnung. Wir setzen uns auf die Terasse. Wir erblicken einen wunderschönen Schneeman, Mona hat ganze Arbeit geleistet, es ist doch nicht so schlimm wenn man sein Busticket im Schnee verliert. Ich übergebe Tobias seine Zeitung. Er fragt mich warum dies zwei Zeitungen seien. Da hab ich wohl ausversehen eine geklaut. Tobias ist noch stiller als ich, er sitzt den ganzen Tag auf der Terasse und raucht. Ich setze mich gerne zu ihm. Eine Person bei der kein Zwang besteht sich unterhalten zu müssen. Ich unterhalte mich nicht gerne, wenn ein Zwang dazu besteht. Wir verlieren gelegentlich Sätze und sind danach wieder zusammen still. Es entsteht kein unangenehmes Gefühl während dieser Ruhe. Wir schweigen gerne zusammen. Auf der Terasse gibt es zwei Sitzgelegenheiten, eine große Sitzgruppe und ein kleiner Tisch mit drei Stühlen. Ich sitze gerne an dem kleinen Tisch, mit Tobias und Mona oder Doris. Mit Doris gehen ich öfters Abends in die angebotene Akupunktur-Therapie. Die Therapie hilft nicht wirklich, aber die entspannende Musik die während der Akupunktur läuft ist angenehm. Nach mehreren Wochen wird die Piano CD aber auch langweilig und ich gehe nicht weiter zu der Therapie. Ich liege lieber im Bett und lese auf meinem Kindle um mich zu entspannen. Ich lese ca. 1 Buch am Tag.

  6. #6
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Über das Abendessen und die Frau in die ich mich verliebt hatte:

    Auf zum Essen. Um 18:00 Uhr gibt es Abendessen, wir stehen alle schon 20 Minuten vorher in der Schlange, wir sind hungrig. Karsten, mein Zimmernachbar steht an der Front, wir stehen alle schön in einer Reihe und warten. Vor dem Essen muss der Gong geschlagen werden, das Pflegepersonal regt sich auf, wenn der Gong zu früh geschlagen wird. Herr Waldgrün ist von der pfiffigen Sorte, er stellt die Uhr in der Küche um ein paar Minuten zurück, damit wir auch ja nicht zu früh mit dem Essen anfangen. Die Ofenuhr geht jedoch noch richtig. Wir kommen ihm schnell auf die Schliche, uns kann man ja verarschen, meint er. Nein. Wenn es um das Abendessen geht sind wir schon auf der richtigen Fährte. Die Uhr, welche zurück gestellt wurde um uns zu zügeln, wird ignoriert. Wir wollen anfangen. Abends gibt es aufgebackene Brötchen vom Morgen und Brot. Das Pflegepersonal sieht uns nicht gerne aufgestellt und mit hungrigen Blicken. Sie müssen den Aufstrich vorbereiten und fühlen sich von uns gestört. Meine Spaziergefährtin steht vor mir, ich stoße sie an und sage ihr, sie soll doch bitte den Gong schlagen gehen, sie hat Angst um ihren Platz in der Essensschlange. Karsten erklärt sich endlich bereit den Gong erklingen zu lassen, ihm darf jedoch niemand den ersten Platz in der Reihe wegnehmen. Wir fangen an unsere Brötchen und Brote zu schmieren, ich habe meinen Stammplatz an einem der Essenstische, guter Blick zum Buffet und viel Beinfreiheit. Ich esse meistens ein paar Müsli-Portionen, ich bin auf Diät. Montags gibt es Körnerbrötchen, auf diese kann ich nicht verzichten, ich sündige. Ich vergleiche den Kaloriengehalt einer Portion Butter mit dem einer Portion Müsli, es kommt aufs gleiche hinaus. Ich lasse die Butter weg und esse lecker Körnerbrötchen mit Käse. Käse ist mein Lieblingbelag, ich liebe Käse. Abends trinke ich Kakao zum Essen, morgens Kaffee. Ich versuche den Abendbrotdienst zu überreden die Milchkanne mit fettarmer Milch aufzufüllen, meine Überzeugungskraft bewährt sich. Kakao mit fettarmer Milch ist auch lecker. Der Freund von meiner Spaziergefährtin ruft während des Abendessens an, alle regen sich auf. Keine Telefonate am Essenstisch, ich rege mich tiefgründiger auf. Niemand bemerkt meinen Kummer. Ihr Freund kommt wie sie aus Polen und ist im selben Alter wie sie. Ich bin zu jung. Hoffnungen schwinden. Während eines Spaziergangs im Park ruft ebenfalls ihr Freund an, sie sagt sie ist im Park mit "Boyo", ich nehme an dies ist die polnische Bezeichnung für Junge. Ich bin 27 Jahre alt und sie sieht mich als kleinen Jungen. Ich muss lachen, was für ein Glück ich doch immer habe. Wir spazieren am örtlichen Skaterpark vorbei, hinein in eine kleine Seitengasse. Sie möchte mir einen Waldweg zeigen den sie entdeckt hat. 45 Minuten hin und zurück, sie hatte die Zeit gemessen, als sie alleine unterwegs war. Sie ist froh nun jemanden neben sich laufen zu haben. Der Waldweg ist überseht mit Pfützen, es hat oft geregnet in den vergangenen Tagen. Wir meistern den Weg in 60 Minuten, wir lassen uns Zeit.

  7. #7
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Ich bin seit den 2 Monaten in denen ich aus der Klapse raus bin keinen Tag nüchtern gewesen. Ich habe meinen Eltern versprochen mich nach den French Open wieder einweisen zu lassen. Ich funktioniere nicht in der richtigen Welt. Die Anstalt ist mein Heim. Dort fühle ich mich wohl. Kein verlangen zu trinken, wenn ich dort bin. Hier werde ich mitten in der Nacht wach, trinke die Reste vom Vortag und warte auf 7:00 Uhr, Netto macht dann auf. Ich kaufe mir 2 Packungen Plastikflaschen-Bier, 2*6*0,5 Liter. Wenn ich Glück habe komm ich damit durch den Tag. Ich höre Musik und trinke. Ich warte auf den Diablo 2 Ladder-Reset. Ich spiele was und gucke Tennis, danach geht es zurück in die Klinik. Letztes mal war ich dort wegen Depressionen und Angstzuständen, diesmal muss ich ehrlich sein und meine Alkoholsucht eingestehen, wenn ich nicht ehrlich bin wird mir nicht wirklich geholfen. Die French Open werde ich noch daheim schauen, Wimbledon wird es dann wohl nicht mehr geben. Ich gehe zugrunde. Ich kotze um mehr trinken zu können. Früher haben wir dies Weglacken genannt, ein alter Klassenkamerad hat die Kunst gemeistert zu kotzen und weiter zu trinken, sein Name war Weglack. Mir schmeckt mein Bier nichtmals mehr. Es ist einfach ein Suchtdruck. Man kann dies schwer beschreiben, man fühlt sich einfach nur dreckig, wenn man nichts trinkt. Das Gehirn setzt aus und man geht sich Bier kaufen. Ohne Bier fühlt man sich kaputt. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Klinikaufenthalt, mich kotzt es an ständig betrunken zu sein. Ich werde wohl in die Suchtabteilung kommen. Ich wäre lieber in der Station wo ich anfang des Jahres auch war. Mal schauen. Vielleicht sehe ich meine Spaziergefährtin wieder, sie hatte mir erzählt, dass sie zweimal im Jahr in der Klinik ist. Mal schauen. Ich möchte, dass es mir besser geht. Alkohol macht mich kaputt. Ich kann nicht mehr.

  8. #8
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Auf zum Atem. Suchtstation. Erstmal pusten. Der Schüler braucht 3 Anläufe mit mir bis der Pust-O-Mat funktioniert. 0,0%. Ich hatte vorher 2 Bier getrunken. Guter Schüler. Die Suchtstation wirkt nach Krankenhaus. Die Station auf der ich am Anfang des Jahres war wirkte mehr wie eine Jugendherberge. Zimmer mit drei Betten. Ich muss eine Urinprobe abgeben. Ich kann nicht urinieren wenn jemand neben mir steht und mich dabei überprüft. Es dauert drei Tage bis ich einen Pfleger finde, der mich alleine pissen lässt und vor der Türe wartet. Monoton. Die Station zieht einen runter. Nichtmals zum Mittagessen kann man in das Casino gehen, das Essen wird hochgebracht. Ich bin Mittwoch angekommen. 2666 von Roberto Bolano in 3 Tagen gelesen(>1000 Seiten). Sonntags kam eine Veränderung. "Hi". Sarah. Mit ihr war ich im Januar zusammen auf der besseren Station. "Geht es dir wieder schlecht? Wird schon wieder.". Auf keiner Station war ein Bett frei, außer dort wo ich bin. Keine wirklichen Suchtprobleme. Sie erzählt mir bis 1Uhr nachts Geschichten. Wir lachen zusammen. Ihr knappes Oberteil flößt mir eine gedankliche Wichsvorlage für die nächsten paar Jahrzehnte ein. Sie wurde erst vor 2 Wochen von der alten Station entlassen und war nun wieder am durchdrehen und ist deshalb zum Krankenhaus gekommen. Sie ist total gestört. Meine Traumfrau. Bei der Aufnahme wurde ihr gesagt, dass sie hier falsch seie und in die Jugendpsychiatrie müsse. Sie ist 24 und hat sich perfekt gehalten. Sie erzählt mir von einem bekannten Mitpatienten der sich in sie verliebt hatte. Er ist 47. Sie empfindet dies als unangenehm. Auf der geschloßenen hatten sich auch mehrere Mitpatienten in sie verliebt, als sie dort war. Jeder verliebt sich in sie. Die ist aber auch mal süß. Ein Stalker von ihr hat sich darüber ausgeheult, dass er von Männern vergewaltigt wurde. "Hat es ihm gefallen?". Sie guckt mich merkwürdig an und muss dann lachen. Meine Eltern kommen mich Sonntagnachmittag besuchen. Sommerfest auf dem Gelände. Wir bekommen Wertmarken anstatt Abendessen. 10 Wertmarken. Sind 3,5 Würste. Meine Eltern essen Reibekuchen. Diese sind riesig und kosten nur 2 Wertmarken. Ich esse lieber Würste. Ich erzähle meinen Eltern, dass ich wohl im laufe der nächsten Woche schon wieder entlassen werden, diese erschrecken. Ist nunmal nur für den körperlichen Entzug. Ich sitze mit Sarah jeden Abend im Raucherraum und bewundere sie. Sie erzählt, ich gucke. Ich bin unglaublich schüchtern. Ich gehe auf den Balkon, als alle Stühle im Raum belegt sind. Sie kommt hinter mir her und setzt sich neben mich. In der Pause der Arbeitstherapie setze ich mich gegenüber von ihr, sie steht auf und setzt sich neben mich, unsere Beine berühren sich. Ich glaube ich hab da ziemlich große Scheiße gebaut, keinen weiteren Kontakt mit ihr aufzubauen. Als wir auf dem Balkon sitzen erzählt sie mir von ihrem Superman T-Shirt und dass sie gerne wegfliegen würde. Nach meiner letzten Morgenrunde hab ich mir noch eine geraucht und sie kam auch und hatte ihr Superman T-shirt an. "Supergirls don't cry". Sie guckt mich an und geht weg. Ich glaube ich bin der dümmste Spast in Deutschland.

  9. #9
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Das wars, ich muss jetzt erstmal zur Tankstelle gehen und mir Dosenbier Paderborner kaufen, der Kiosk mit Oettinger hat noch nicht auf.

  10. #10
    Benutzerbild von das was moh sagt
    Registriert seit
    Mai 2012
    Beiträge
    3.263
    XBL Nick
    Xxn0sc0pe420xX
    Likes
    908
    Die Toilette ist verstopft. Kot quillt auf den Boden. Ich habe Termine, der Duschabfluß spuckt Scheiße. Augen zu und durch. Die erste Dusche seit Monaten. Mal wieder zum Arzt. Fraglich ob man mir helfen kann. 27, wohnhaft bei den Eltern, Studiumabbrecher. Erster Suizidversuch mit 19. Es wird wieder Zeit. Arzt oder Grab. Mein Vater fährt mich. Depressionen und Angstattacken. Einen Führerschein gibt das nicht her. "Wartest du im Auto?","Lass dir Zeit.". An der Rezeption gibt es ein tadelndes:" Letzte mal vor 2 Jahren hier gewesen? Bitte nehmen Sie Platz." Der Warteraum ist voll. Ich fühle mich beobachtet. Schwitzen. Literweise. Der Geruch von Angstschweiß füllt den Raum. Die Zeit scheint still zu stehen. Meine Kleidung ist durchnässt. Endlich. "Herr Baum!". "Sie haben zugenommen. Wie kann ich ihnen helfen?". "Ich bin am Ende, meine Gedanken kreisen nur noch darum wie ich mir das Leben nehmen kann. Studiumabbruch,Lebensabbruch und keine Zukunft mehr." "Sie sind doch noch jung." "Es wird niemals besser werden, das Beste wäre wieder in die Klinik zu gehen.". Überweisung. Ich packe meinen Koffer. In der Klinik weist man mich ab, es ist kein Notfall. Warteliste. Im folgenden Monat bin ich keinen Tag nüchtern, jeder Tag könnte der letzte in Freiheit sein. Meine Leber ist mir undankbar. Ich warte. Wann kommt der Anruf? Ich warte. Bier. The Smiths. The Cure. Meine Tage. Ich verliere wieder die Hoffnung die mir die Aussicht auf die Klinik gegeben hat. Weihnachten zu Hause. Ich wäre lieber im Krankenhaus. Gefährliche Angelegenheit die Leute über Weihnachten auf der Warteliste stehen zu lassen. Man kennt ja die Statistiken. Betrunken hält man es aus. Ein guter Freund sagte mir mal, Alkohol sei ein optimales Mittel gegen Depressionen wenn man einfach nicht nüchtern wird, aber Leute sterben halt daran. Ich bin Leute. Nüchtern werden wäre mein Tod. Sylvester. Noch kein Anruf. Haben wohl alle Urlaub. 4. Januar. Endlich.

    Ich war ein merkwürdiges Kind. Angst vor sozialen Kontakten. Endlose Gedankenkreise. Alles ist schlimm. Ein von mir ausversehen umgeworfener Bauklotzturm im Kindergarten? Nächtelanges wachliegen und Vorwürfe. Ich rede mit niemanden weil mich alle hassen, sage ich mir. Sprachstörungen. Kindergarten. Schule. Stumm. Schwitzen. "Warum fängt der immer an zu stinken?". Angstschweiß. Eine Handvoll Leute mit denen ich reden kann. Ich verstehe nicht warum. Manchmal ist da einfach eine Person die nicht anderes ist als die anderen, aber ich kann reden. Wir fangen mit 16 an uns jeden Abend zu treffen und zu trinken. Ich verbinde Alkohol mit dem Vermögen frei reden zu können. Nur bei dieser Person. Wege trennen sich, ich trinke weiter, das Reden verschwindet. Mit 19 war alles vorbei. Schlaftabletten, Antipressiva, Vodka. Mein Vater hört Geräusche und bricht die Tür auf. Ich wache Tage später im Krankenhaus auf, mit Handketten und Fußketten an das Bett gebunden. Ich hatte wohl randaliert. Mitten in der Nacht, dunkel, gefesselt. Ich war mir sicher ich wäre in der Hölle. Meine Augen gewöhnen sich langsam an die Dunkelheit, ich sehe einen Apfel vor mir. In der Hölle gibt es wohl keine Äpfel. Ich esse. Intensivstation, verkabelt. "Morgen geht es ihnen besser, Sie können nach Hause." Meine Eltern intervenieren. "Und Übermorgen liegt er wieder hier?". Man weist mich ein. Klapse. Horrorvorstellungen.

  11. #11
    Benutzerbild von Ho Lee Fuk
    Registriert seit
    Feb 2009
    Beiträge
    1.320
    QLive Nick
    rund
    Likes
    67
    Und sie nannten ihn Friedefürst!

  12. #12
    Benutzerbild von mascara, inc.
    Registriert seit
    Okt 2000
    Ort
    wien, *.at
    Beiträge
    17.781
    Likes
    32
    Bist du eigentlich auch behindert oder nur geisteskrank?

  13. #13
    Benutzerbild von frost-bit
    Registriert seit
    Jan 2003
    Ort
    München
    Beiträge
    11.053
    QLive Nick
    frostbit
    Steam Nick
    frost_bit
    Likes
    54
    ADHS kann man auch bei Erwachsenen behandeln!
    Original geschrieben von spid
    ich hab mir mit agony eine zeit lang "seltsame" sms ausgetauscht (so sachen wie "ich möchte in deinen eingeweiden sitzen und kräftig onanieren"), dummerweise hatte meine schwester sich mal mein handy geschnappt, die sms gesehn und meiner mutter gezeigt
    sie dachte ziemlich lange ich wär schwul :X


  14. #14
    Benutzerbild von ramke
    Registriert seit
    Sep 2003
    Ort
    Lippstadt
    Beiträge
    6.171
    Likes
    413
    Na immerhin Paderborner. Etwas womit ich mich hier identifizieren kann

  15. #15
    Benutzerbild von trasher
    Registriert seit
    Apr 2000
    Ort
    --
    Beiträge
    422
    Likes
    80
    Da du viel Zeit hast, viel Alkohol konsumierst und depressiv bist, ist jetzt der beste Zeitpunkt in deinem Leben einen absolut abgefuckten und morbiden Roman zu Papier zu bringen. Sicher, deine Umstände sind eigentlich nichts für die Postmoderne, sondern eher irgendwie 20. Jahrhundert, da müsstest du den Konflikt und die Entfremdung zur Norm schon noch irgendwie mit dem Informationszeitalter verbinden, aber da fällt dir schon was ein.

    Wichtig ist allerdings immer zu beachten, dass ein guter Schriftsteller einzig und allein seine Arbeit als Ventil benutzt. Deine Energie, die du für diesen Schaffensprozess dringend brauchst, darf also nicht mehr hier verschossen, sondern muss kanalisiert werden.


  16. #16
    Meine Rede ... Rohstoff 2.0, nur dass der Protagonist nicht mal im Ansatz irgendwas auf die Beine stellt.

  17. #17
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Zitat Zitat von mascara, inc. Beitrag anzeigen
    Bist du eigentlich auch behindert oder nur geisteskrank?
    Das verschwimmt. Meine psychischen Probleme haben auch Auswirkungen auf meinen Körper, falls du mit behindert körperlich behindert meinst.

    Zitat Zitat von frost-bit Beitrag anzeigen
    ADHS kann man auch bei Erwachsenen behandeln!
    Ich hab ganz andere Probleme.

  18. #18
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Zitat Zitat von trasher Beitrag anzeigen
    Da du viel Zeit hast, viel Alkohol konsumierst und depressiv bist, ist jetzt der beste Zeitpunkt in deinem Leben einen absolut abgefuckten und morbiden Roman zu Papier zu bringen. Sicher, deine Umstände sind eigentlich nichts für die Postmoderne, sondern eher irgendwie 20. Jahrhundert, da müsstest du den Konflikt und die Entfremdung zur Norm schon noch irgendwie mit dem Informationszeitalter verbinden, aber da fällt dir schon was ein.
    Ich würde gerne ein Postmodernes Meisterwerk schreiben und als deutscher Thomas Pynchon in die Geschichte eingehen. Gravity's Rainbow ist eins meiner Lieblingsbücher. Aber ich würde mich bei meinem Vorhaben dann doch eher an sowas wie Under The Volcano von Malcolm Lowry halten, kennst du das Buch? Eine betrunkene Schwerelosigkeit zieht sich durch das Buch, aber sehr ernst. Oder ich übersteige mich selbst und mach aus Mönchengladbach das, was Dublin für Joyce war und klatsche ein zweites Ulysses hin HAHAHAHAHAHAHA

  19. #19
    Benutzerbild von sl1zer
    Registriert seit
    Dez 2001
    Beiträge
    21.423
    Likes
    668
    Mit der Prämisse ein Buch schreiben wollen, dass man ein großes Buch schreiben will. Dead on arrival.

    Tell me was it all worth it, to watch your kingdom grow?
    All the anchors in the ocean never sunk this low!

  20. #20
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Zitat Zitat von sl1zer Beitrag anzeigen
    Mit der Prämisse ein Buch schreiben wollen, dass man ein großes Buch schreiben will. Dead on arrival.
    Natürlich könnte ich niemals sowas geniales wie Gravity's Rainbow oder Mason and Dixon von Pynchon schreiben. Mit viel Konzentration und Tatenlust könnte ich mir aber schon vorstellen, etwas im Stil wie Under the Volcano zu schreiben. Das mit Joyce und Ulysses war ein Scherz wie an meiner Lache zu erkennen ist. Ulysses wird wohl das linguistisch großartigste Werk der Menschheitsgeschichte bleiben, egal wie viele tausend Jahre wir noch überstehen. Natürlich Joyce selber hat mit Finnegans Wake einen contender geschrieben, aber es ist halt mehr auf Wortspiele fokussiert und nicht so story/kohärent wie Ulysses.

    Man muss das Buch selber lesen und sich die Worte auf der Zunge zergehen lassen, besser geht es nicht.

  21. #21
    Benutzerbild von Catcrusher
    Registriert seit
    Apr 2001
    Beiträge
    1.199
    Likes
    411
    ja wenn man die clever und smart hefte außen vor lässt magst ja recht haben aaaaaaaber... oh ein kostenloses sudoku

  22. #22
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Bei sowas wird mir schlecht, diesem Mathias wird irgendwie sein Wohngeld verwährt und dann landet er einfach so auf der Straße, muss dann in einem Asylantenheim unterkommen. Am Ende zieht er zu seiner MIDTLF, aber trotzdem miese Nummer vom Arbeitsamt finde ich. Mehr dazu im nächsten Post, über meine persönlichen Erfahrungen.

  23. #23
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267

    Dieser Martin Schauer hat auch so Probleme, er bekommt so gut wie kein Geld mehr. Er sagt, seine Probleme kommen daher, dass er Depressionen und Selbstmordgedanken hat. Anstatt, dass die vom Amt ihn einfach mal zu einem Arzt weiter leiten, wird ihm immer mehr Geld gekürzt und er weiß nicht mehr weiter. Also ich hab auch psychische Probleme und die lassen mich alle 6 Monate antanzen und einen Wisch unterschreiben, mit dem Ziel, der gesundheitlichen Stärkung. Ich bekomme jetzt seit 1,5 Jahren Hartz4 ohne Abzüge. Muss bald zum Gesundheitsamt und mal durchchecken lassen, aber nie waren Abzüge oder gar kompletter Geldflußverzicht im Gespräch. Diesen Leuten geht es nicht gut, und das Amt tötet sie. TÖTET SIE! Wenn ich mir solche Videos angucke weiß ich erst, wie viel Glück ich habe mit meiner Betreuerin im Amt. Danke Frau Betreuerin.

  24. #24
    Benutzerbild von TheDoat
    Registriert seit
    Okt 2003
    Beiträge
    8.835
    Likes
    99
    Wie alles, schadet natürlich auch kiffen, nur wem? Dem Konsumenten? Dem Staat? Dem Dealer? Dem Produzenten? Der Gesellschaft? Dem Biobauern? Dem Nachbarshund?
    Versuchen wir das Problem aus diesen doch recht verschiedenen Perspektiven, der Reihe nach, zu betrachten...
    Der Produzent_
    Sie sagen dem schadet bestimmt nicht! Richtig, immerhin pflanzt er das Zeug an und lebt davon. Doch das wäre etwas kurzsichtig, übrigens ein allgemeines Problem unserer heutigen Gesellschaft. Nur ja nicht das Brett vorm Kopf wegnehmen. In der Zwischenzeit weiss ja auch der letzte Hinterbänkler, dass es im Hanfanbau so genannte Indoor und Outdoor Anpflanzmöglichkeiten gibt. Da Indoor Gras einen wesentlich höheren THC Gehalt besitzt als Outdoor Gras, wird diese Pflanzmethode von den Produzenten, aus rein wirtschaftlichen Gründen natürlich, vorgezogen. Wer kann ihnen das schon verdenken. Würden Sie Salat im Garten anpflanzen, wo das Zeugs dem ganzen Wetter ausgesetzt ist, wenn er bei Ihnen zu Hause, unter Ihrem Bett, größer und schmackhafter wird?
    Nun gut, für den Produzenten beginnen die Probleme jetzt erst. Wo finde ich eine geeignete Unterkunft für die weiblichen Hanf Pflanzen. Wann haben Sie das letzte Mal die Immobilieninserate Ihrer Zeitung durchgeblättert? Das ist heute nicht mehr so einfach! Suchen Sie da mal eine abgelegene und somit vor dem Zugriff der Polizei möglichst geschützte Halle. Da fängt es doch schon an, wochenlange Suche nach einem geeigneten Objekt. Das bedeutet kein Einkommen für Wochen! Das ist für Sie ja schliesslich kein Teilzeitjob. Aber es kommt noch besser. Sie finden nun mal einfach nichts auf dem Immobilienmarkt. Was tut man als Produzent? Sie müssen in ein Auto steigen (kostet auch wieder) und kreuz und quer durch die Gegend fahren, bis Sie ein altes, halb zerfallenes Industriegebäude, irgendwo weit draußen vor der Stadt finden. Das kann schon wieder Tage dauern! Finden Sie immer noch, dass kiffen dem Produzenten hilft? Keine Angst, das vergeht Ihnen schon noch. Sie haben also ein geeignetes Objekt gefunden. Leider können Sie auf dem
    verrosteten Schild des eisernen, zwei Meter hohen, Maschendrahtzaunes, den sie soeben raufklettern mussten und sich die Jeans dabei aufgerissen haben (noch mal 12.- Euro), nicht mehr lesen wem dieses Areal gehört. Jetzt haben Sie auch noch ein schlechtes Gewissen, mit dem Sie monate- oder sogar jahrelang leben müssen. Gerne hätten Sie die Liegenschaft
    offiziell gemietet. Doch was sollen Sie tun? Die allgemeine Wirtschaftslage lässt Ihnen keine Wahl, sie haben inzwischen seit Monaten kein Einkommen und somit keine Wahl was das Beschaffen von Immobilien betrifft. Sie ziehen also ein in ihr neues Domizil. Einmal im Leben haben Sie Glück und das Wasser läuft noch durch die alten Leitungen und dank einem
    Freund, Elektriker von Beruf, können sie auch die nächstgelegene Stromleitung anzapfen. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund hat der Besitzer wohl den Strom abstellen lassen...merkwürdig...Jetzt müssen Sie auch noch Ihre Eltern anpumpen, denn ein paar
    Balkonkistchen und Hanfsamen machen noch keine Indoor Anlage. Sie
    brauchen Schläuche für die Bewässerung, Lampen fürs Licht, Dünger, etc.
    Und jetzt mal ehrlich, wer pumpt schon gerne seine Eltern an, um Hanf anzupflanzen. Da muss eine geniale Ausrede her und das kann wiederum Tage dauern (schon wieder Lohnausfall!) Und schon wieder ein schlechtes Gewissen für den Rest des Lebens. Aber Sie nehmen sich schon mal vor aus dem Knast eine Entschuldigungskarte zu senden...aber wir hoffen jetzt mal, dass es nicht so weit kommt. Finden Sie immer noch, dass kiffen dem Produzenten hilft? Ehrlich? Okay! Sie haben die Pflänzchen also gesetzt, das Zeug gedeiht wunderbar. Inzwischen haben Sie etwa vier bis sechs Monate kein Einkommen gehabt...und glauben Sie mir...das Arbeitsamt unterstütz Hanfanbauer beim Gründen einer ICH-AG überhaupt nicht. Natürlich können Sie das ganze Unternehmen nicht alleine führen. Sie
    haben noch zwei gute alte Schulfreunde eingespannt und am Ergebnis beteiligt. Einer der zwei Freunde hat eine richtig geile Freundin und Sie fahren schon lange voll auf die ab.
    So, abgesehen vom Hanfanbau haben Sie jetzt auch noch ein zweites Problem. Gut, aber was trägt das hier zur Geschichte bei, fragen Sie sich. Ganz einfach. Da Ihr eigenes Gras noch nicht erntereif ist, aber alles so toll läuft, organisieren Sie sich ein bisschen Gras bei einem Mitbewerber und machen mit Ihren Freunden eine Party. Und da passiert es, unter Einfluss von Drogen, also nur teilweise zurechnungsfähig, schlägt die Freundin Ihres Freundes vor, dass Sie mit ihr doch einmal kurz auf dem Klo verschwinden und Sie nehmen die Einladung, höflich wie Sie sind, natürlich gezwungenermaßen an. Ihr Freund ist ja nicht blöd, aber halt doch schweinemäßig Fett und er denkt sich nach zwei Stunden er müsse vielleicht doch einmal nachschauen, wo Sie beide hingegangen sind. Kurzum, Sie werden von ihm erwischt. Normalerweise wäre dies nicht weiter tragisch, doch Sie sind Hanfbauer und werden nun mal nicht vom Staat subventioniert...Ihr Freund hingegen, macht dies mehr als Hobby, denn seinen Eltern gehört eine Supermarktkette. Und schon sitzen Sie in der Hundekacke.
    Zwei Tage später gehen Sie nach Ihren Pflänzchen schauen und hören auf einmal Autos über den Vorplatz fahren. Sie denken sich noch, dass die ersten Kunden zwei Wochen zu früh dran
    sind und wollen Sie wieder wegschicken. Doch die wollen nicht wieder gehen, sie haben alle so hübsche Uniformen mit der Aufschrift Polizei an und sind mit leichterer Artillerie bewaffnet. Was lernen wir daraus?

    Gut, langsam sehe ich es ja ein, sagen Sie jetzt plötzlich? Aber was um Himmels Willen hat der Biobauer mit der Problematik zu tun? Der Biobauer versucht aus den nicht THC-haltigen Hanfpflanzen Tee, Hanfbier, Hanfkleider usw. herzustellen und zu vermarkten. Das sind die, die immer jammern, dass die Kiffer ihre Produkte in die Schmuddelecke drängen würden und sie einen schlechten Ruf zu befürchten hätten. So ein Blödsinn, ohne die Kiffer und gerade wegen dem schlechten Ruf von Hanfprodukten, würde kein Biobauer überhaupt irgendetwas davon absetzen können. Tee bekommen Sie aus Indien, Hanfbier säuft sowieso nur die Kifferecke und Kleider haben wir dann doch lieber aus Asien wo sie von flinken Kinderhänden hergestellt werden. Sie wollen doch damit angeben, dass das was Sie anhaben, herumtragen oder zu sich nehmen aus Hanf ist. Weil es doch gerade den schönen verruchten Ruf hat.
    Haben Sie jetzt ein Einsehen? Was lernen wir daraus?

    Kommen wir zum Abschluss der Studie und wie sich die Problematik, oder ist es jetzt gar keine mehr, auf Sie direkt auswirkt. Und ja, Ihr Nachbarshund spielt dabei eine Rolle.
    Ein kleiner, aggressiver, kläffender Jack Russel Terrier ist gleich neben Ihnen zu Hause. Er ist der Terrorist des Quartiers, sein penetrantes Kläffen wegen jedem Mist, kotzt sogar seine Besitzer so dermaßen an, dass er seit zwei Jahren draußen im Garten wohnen muss. Was tun Sie also, an jenem schönen Tag im Sommer, als es Ihnen endgültig reicht? Sie gehen rüber ins Zimmer Ihres Kindes, suchen nach dem verschissenen Gras in jeder Ecke und Ritze bis Sie es gefunden haben. Sie nehmen es, gehen runter in die Küche und backen Haschkekse. Sie nehmen sie, gehen raus in den Garten und werfen sie über den Zaun zu Ihrem Todfeind. Der Kläffer frisst sie und wird für Stunden ruhig gestellt. Ihr Nachbar beobachtet hinter dem Vorhang die Szenerie und findet Ihre Geste sehr freundlich. Nachdem er allerdings feststellt, dass sein Hund nun schon seit drei Stunden auf dem Rücken im Garten liegt und alle viere gegen den Himmel streckt ohne einmal zu kläffen, beschließt er das Ganze aus der Nähe zu
    betrachten. Er tritt hinaus in den Garten und hört wie Sie gerade eine Grillparty auf der anderen Seite des Holzzaunes feiern. Der Hund liegt mit einem verträumten Blick weiter auf dem Rücken und kläfft kein einziges Mal. Der Nachbar stellt Sie zur Rede und befürchtet, dass Sie seinen Hund vergiftet haben. Es bleibt Ihnen nichts übrig, als zuzugeben den Hund
    mit Haschkeksen ruhig gestellt zu haben. Der Nachbar ist davon derart begeistert, dass er Sie bittet ihm doch ebenfalls Gras zu organisieren. Er droht Ihnen auch noch gleich, dass er
    Sie sonst bei den Bullen verpfeifen wird. Was bleibt Ihnen also übrig,...was tun Sie? Sie warten bis Ihr Nachwuchs nach Hause kommt, Sie sagen Ihrem Kind beim Essen so beiläufig wie möglich, dass Sie den Konsum von Hanf nicht schlimm finden und es niemals dafür bestraften werden. Richtig erleichtert beichtet Ihnen dann Ihr Kind genauso beiläufig, dass
    es ab und zu am Wochenende einen Joint rauchen würde. Sie sagen ihm dann, dass Sie es auch gerne mal ausprobieren möchten und bitten Ihre Tochter oder Ihren Sohn doch mal gleich zwei Kilo mit nach Hause zu bringen. Und so werden auch Sie zu einem wichtigen Teil unserer Gesellschaft, der den Staat am leben hält, den Produzenten zum Neustart animiert, selbst gerne bekifft vor dem Gartengrill liegt und als größter Dealer der Region gilt.
    Und was lernen wir aus der ganzen Studie?

    NICHTS - ABSOLUT GAR NICHTS?


    Musste ich mal loswerden

  25. #25
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Zitat Zitat von TheDoat Beitrag anzeigen
    Wie
    Und wer ist Schuld, dass Hanf heutzutage so verpönnt ist? William Randolph Hearst.



    Um mich zu verstehen muss man wohl was rumgoogeln, aber es ist immer so, "Darko ist dumm, er macht keinen Sinn", nein, ihr versteht mich nur nicht!

  26. #26
    Benutzerbild von sl1zer
    Registriert seit
    Dez 2001
    Beiträge
    21.423
    Likes
    668
    Ich hingegen denke schon, dass es daran liegt, dass du dumm bist.

    Tell me was it all worth it, to watch your kingdom grow?
    All the anchors in the ocean never sunk this low!

  27. #27
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Zitat Zitat von sl1zer Beitrag anzeigen
    Ich hingegen denke schon, dass es daran liegt, dass du dumm bist.
    Die Einschätzung will ich dir auch nicht anzweifeln. Weißt du was? Ich habe einen getesteten IQ von 14x. Und weißt du was dieser IQ mir bringt wenn ich mich besoffen in meiner Kotze wälze? Gar nichts! Ich bin nicht Streetsmart und was soziale Interaktionen angeht der letzte Krüppel, ich hätte lieber einen IQ wie Forrest Gump, aber könnte dafür mit Menschen reden. ICH KANN NICHT MIT MENSCHEN REDEN. Ich bin ein Gesellschaftliches Alien, ich könnte genauso gut eine Venuspflanze im Haus meiner Eltern sein, es käme auf das selbe hinaus. Ich weiß nichtmals mehr was ich dir jetzt überhaupt sagen wollte, aber ich glaube du bist ein sehr verbitterter Mensch, genau wie ich.

  28. #28
    Benutzerbild von TheDoat
    Registriert seit
    Okt 2003
    Beiträge
    8.835
    Likes
    99
    Zitat Zitat von DarkoDelux Beitrag anzeigen
    William Randolph Hearst.
    William Randolph Hearst begründete den ältesten Medienkonzern der Welt, war einer der Erfinder der Sensationspresse und residierte wie ein barocker Fürst in einem kalifornischen Märchenschloss. Auf dem Höhepunkt seiner Macht las fast jeder dritte US-Amerikaner eine Zeitung aus seinem Imperium.

    Medienmogul - check
    Pharmalobby - check
    1% - check

    Na dann ist doch alles klar! Er hat Hanf verteufelt, um es als Medikament gesellschaftlich zu ächten und mehr seiner eigenen Pharmaprodukte zu verkaufen.


    War er auch noch Jude oder Mitglied der Illuminaten?

  29. #29
    Benutzerbild von DarkoDelux
    Registriert seit
    Feb 2010
    Beiträge
    1.403
    Likes
    267
    Zitat Zitat von TheDoat Beitrag anzeigen
    Na dann ist doch alles klar! Er hat Hanf verteufelt, um es als Medikament gesellschaftlich zu ächten und mehr seiner eigenen Pharmaprodukte zu verkaufen.
    Nein, Jedes Mittel schien recht, um den Wettstreit gegen konkurrierende
    Garne, besonders gegen die etablierte Naturfaser Hanf, zu gewinnen.
    Der Großverleger Hearst hatte ebenfalls
    Konkurrenz zu fürchten. Für ihn stand die
    Sicherung seines großen Eigenkapitals in Form
    von riesigen Waldbeständen im Vordergrund. Als
    Besitzer großer Flächen an Nutzwald fürchtete er,
    dass seine Wäldereien als Rohstofflieferant für die
    Papierindustrie ihren Wert verlieren, wenn
    kostengünstigeres Hanfpapier marktreif ist.

    Du hast halt nicht gut genug gegoogelt um mich zu verstehen. Aber dieser Fakt ist leider auch nur eine Randnotiz der Geschichte die ich zufällig mal wo gelesen habe. Ich lese und informiere mich gerne.

  30. #30
    Benutzerbild von ramke
    Registriert seit
    Sep 2003
    Ort
    Lippstadt
    Beiträge
    6.171
    Likes
    413
    Sollten wir wohl extra für darko n forentreffen veranstalten? Dann machen wir n hot seat bei dem er in der Mitte sitzt und nichts sagen darf während die anderen um ihn herum sitzen und jeweils eine Minute lang was nettes zu ihm sagen.

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •